Dienstleistungen

Unser Service für Sie

akzent sprachbildung weltweit freut sich, dass Sie sich für einen Sprachaufenthalt im Ausland interessieren und hoffen, Ihnen die Planung und Vorbereitung Ihres Ausland-Aufenthaltes mit dieser Internetseite erleichtern zu können. Der Schlüssel zur richtigen Schulwahl heisst Information. Nur wer objektiv, ausführlich und umfassend informiert ist, kann eine gute Schulwahl treffen. Deshalb haben wir für Sie einige Tipps erstellt, die Ihnen den Einstieg in die Sprachschulthematik erleichtert und Ihnen zahlreiche Hintergrundinformationen vermittelt. Diese Information hilft Ihnen, die Schwerpunkte richtig zu setzen und Fehler zu vermeiden. Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass unsere Hinweise und Ratschläge sich grosser Beliebtheit erfreuen.


akzent
ist die führende Beratungsstelle für massgeschneiderte Sprachaufenthalte in der Schweiz.  Seit unserer Gründung 2004 haben wir tausenden von Sprachschülern eine passende Schule in Europa und Übersee vermittelt. Mit der stetig zunehmenden Zahl zufriedener Kunden und deren eifriger Weiterempfehlung sowie der intensiven Zusammenarbeit mit Schulen, Berufsberatungen, Firmen und öffentlichen Institutionen sind wir ständig gewachsen. Dieser Erfolg ist kein Zufall.

Weltweit haben wir für Sie bis heute an Ort und Stelle die meisten Sprachschulen besucht.

Qualität steht bei uns also vor Quantität, das heisst, wir vermitteln nicht möglichst viele Schulen, sondern möglichst gute Schulen. Dieses Geschäftsprinzip lassen wir uns auch etwas kosten – und dafür sind wir für Sie jedes Jahr mehrere Monate im Ausland auf Schulvisite. Täglich treffen bei uns zudem Unterlagen von Schulen aus der ganzen Welt ein. Wir studieren laufend das existierende und neue Schulangebot, besuchen und begutachten ständig neue sowie bestehende Schulen und bemühen uns, Ihnen jederzeit die besten und vorteilhaftesten Schulen anbieten zu können.

Das Resultat dieser Bemühungen ist ein erstklassiges und vielseitiges Angebot mit weltweit über 100 Schulen in allen Preisklassen und für alle Bedürfnisse. Mit unserer Schulwahl befinden wir uns in bester Gesellschaft, da die meisten von uns vermittelten Schulen auch durch viele andere führende Vermittlungsagenturen in Europa und Übersee vertreten sind. Ob in Stockholm oder Rom, Rio oder Paris, überall auf der Welt erhalten zukünftige Sprachschüler die gleichen Schulempfehlungen wie Sie. Regelmässige Kontroll- und Informationsbesuche sorgen dafür, dass wir über alle Änderungen auf dem Laufenden sind. Und da niemand über eine Schule besser Auskunft geben kann als ein ehemaliger Schüler, werten wir mittels detaillierten Fragebogens die Erfahrungen ehemaliger Kursteilnehmer sorgfältig aus. Ihr Lob, ihre Kritik, ihre Meinung und die diversen Anregungen sind uns eine grosse Hilfe sowie eine äusserst wichtige Beurteilungsgrundlage bei der ständigen Qualitätsüberwachung der einzelnen Schulen. Mit diesen Massnahmen stellen wir sicher, dass die von uns vermittelten Schulen jederzeit empfehlenswert sind und bleiben.


Anmeldung, Organisation, Administration
Wir erledigen für Sie alle administrativen Belange im Zusammenhang mit der Anmeldung und der Unterkunftsvermittlung. In Zusammenarbeit mit der Schulleitung reservieren wir Ihnen eine Unterkunft – möglichst nach Ihren Wünschen. Sie erhalten alle notwendigen Unterlagen inkl. Kurs- und Unterkunftsbestätigung sowie einen vorbereiteten Zahlungsauftrag zur problemlosen und einfachen Überweisung Ihres Kursgeldes. Für administrative Fragen steht Ihnen unser Team jederzeit gerne zur Verfügung. Kundengeldabsicherung (Reisegarantie) ist als Bankgarantie bei der Kantonalbank gesichert.


Kompetente Beratung
Neben einem erstklassigen Schulangebot gilt unsere besondere Aufmerksamkeit einer kompetenten Beratung sowie erstklassigem, detailliertem und objektivem Informationsmaterial. Unser kompetentes Beratungsteam steht Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wir sind ein bestens ausgebautes und hervorragend dokumentiertes Beratungs- und Buchungszentrum für Sprachkurse im Ausland. Täglich beraten wir zahlreiche Interessenten am Telefon oder bei uns im Büro. Unsere Sprachkursberater/innen können auf eigene – teilweise sogar mehrere – Sprachkurserfahrungen im Ausland zurückgreifen.

Studieren Sie unsere Unterlagen, reden Sie mit uns – und Sie werden feststellen, dass ein Sprachkurs mit akzent viele Vorteile bietet. Wir hoffen, Sie bald im Kreise unserer zufriedenen Kunden begrüssen zu dürfen und wünschen Ihnen viel Spass beim Durchlesen.

Persönliche Beratung in unseren Büros

Falls Sie einen Sprachkurs planen, laden wir Sie zu einem persönlichen Beratungsgespräch in unseren Büros ein. Ein solches Gespräch dauert in der Regel 45 bis 60 Minuten und ist für Sie völlig unverbindlich und kostenlos.

Ein persönliches Beratungsgespräch hat gegenüber dem Telefon viele Vorteile. Nicht alle Fragen lassen sich einfach und schnell per Telefon beantworten. Je nach Wunsch und Bedürfnis gibt es bei längeren Sprachaufenthalten diverse Lösungen – und eine ausführliche Präsentation der in Frage stehenden Schulen vereinfacht die Entscheidung. Auch den Fragen nach anerkannten Examen oder den beruflichen Plänen kommt unter Umständen grosse Bedeutung zu. Eine ausführliche Besprechung dieser Themen ist erfahrungsgemäss sehr zeitintensiv, und die diversen Hilfsmittel, die uns im Büro zur Verfügung stehen, erleichtern und verdeutlichen die mündlichen Erklärungen.

Deshalb haben wir als Pionierleistung bei uns die persönliche Beratung institutionalisiert. In einem speziellen Beratungszimmer können Sie sich in entspannter Atmosphäre umfassend informieren lassen. Angesichts der recht bedeutenden Kosten eines Sprachaufenthaltes und des grossen Informationsbedürfnisses der Interessenten ist der Erfolg dieser Dienstleistung enorm.

Einen Sprachkurs in dieser finanziellen Grössenordnung wollen viele Interessenten nicht nur aufgrund eines Kataloges oder einer Broschüre buchen. Im Weiteren schafft das persönliche Gespräch eine Vertrauensbasis. Sie können sich selber von der Professionalität und Seriosität unserer Vermittlungsstelle überzeugen.
In einem anonymen Markt – der häufig nur auf schriftlichem Wege oder mit Postfächern operiert und wo sich alle Arten von Vermittlern tummeln – gibt Ihnen dieser persönliche Kontakt die notwendige Sicherheit.

Ihre zusätzlichen Vorteile

  • Unsere umfassende Beratung für Sprachkurse im Ausland
  • Unser Selbsteinstufungstest, damit Sie wissen wo Sie stehen
  • Unser sehr ausführlicher und detaillierter Originalkataloge
  • Unsere kostenlose und kompetente Beratung – bei uns im Büro oder am Telefon
  • Unsere Weiterempfehlungsquote beträgt über 90%. Mit anderen Worten – über 90% unserer Kunden kommen zu uns durch persönliche Weiterempfehlung – und dies schon seit vielen Jahren.
  • Wir sind ständiger Teilnehmer folgender Sprachschulkonferenzen:English UK, Study World, Alphe, IH Workshop, IALC etc.


Persönliche Beratung für Sprachaufenthalte – 10 goldene Regeln

1. Sie sollten wissen, in welchem Land Sie einen Sprachkurs planen. Falls Sie noch unschlüssig sind, beraten wir Sie gerne am Telefon.


2. Sie sollten die Dauer und den Zeitpunkt des Sprachkurses in etwa kennen.

3. Sie sollten sich Gedanken zu Ihrem Budget machen.

4. Befassen Sie sich vor dem Gespräch mit der Materie – respektive lesen Sie bitte unsere Tipps. Dort finden Sie sehr viele Hintergrundinformationen, deren Kenntnis für ein effizientes Gespräch sehr von Vorteil ist.

5. Machen Sie sich bitte mit unserem Originalkatalog und der Preislisten etwas vertraut.

6. Wenn Sie ein Examen absolvieren möchten: Studieren Sie bitte vorher unsere ausführliche Examensübersicht.

7. Das Schwergewicht unseres Informationsmaterials betrifft die Schulen sowie die Kursorte oder die Reise. Wir sind eine Sprachschulvermittlung und konzentrieren unsere Tätigkeit rund um die pädagogischen Aspekte eines Sprachaufenthaltes. Zu diversen Kursorten finden Sie bei uns ebenfalls ausführliche Informationen, da bei uns langjährige Reiseerfahrung grossgeschrieben wird.

8. Damit Sie sich von den einzelnen Schulen ein Bild machen können, verfügen wir zusätzlich zum fotografischen Dokumentationsmaterial von zahlreichen Schulen über ein Video oder eine DVD. Diese können Sie bei uns im Büro jederzeit gerne einsehen oder selber auf dem You-Tube-Channel verfolgen.

9. Da unser Informationsmaterial sehr umfassend ist und seine vollständige Durchsicht mehrere Tage dauern würde, sollten Sie sich über die obigen Punkte etwas im Klaren sein. Ein effizientes Beratungsgespräch setzt einige klare Vorgaben Ihrerseits voraus.

10. Wenn Sie noch unentschlossen sind oder überhaupt noch keine Ahnung haben, wo und wie lange Sie einen Sprachkurs planen – oder wenn Sie sich nur allgemein über Schulen und Examen informieren wollen, dann empfehlen wir Ihnen vor einem Beratungsgespräch das «Studium» unserer Homepage. Nach dessen Lektüre sollten Sie imstande sein, einige grundsätzliche Angaben zum geplanten Sprachkurs machen zu können (z.B. England oder Neuseeland etc.). Für Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Welches Sprachziel Sie mit welcher Kursdauer erreichen können

Seien Sie realistisch, wenn Sie schnell viel lernen wollen. Es ist nicht möglich, als Anfänger in 4 Wochen fliessend und fehlerfrei zu sprechen – auch nicht mit so genannten Crash-Kursen, Superintensivkursen oder wie sie auch immer heissen mögen.

Ein Anfänger kann in einem Intensivkurs mit 25-30 Lektionen pro Woche innerhalb von 4 Monaten ca. die (untere) Mittelstufe erreichen. Welche Fortschritte Sie im Durchschnitt erwarten können, können Sie der grafischen Übersicht unter Kenntnisstufen und Lernfortschritte entnehmen. Die angegebenen Durchschnittswerte basieren auf einem normalen Intensivkurs und auf durchschnittlich begabten Schülern. Bitte merken Sie sich, dass ein Sprachaufenthalt allein noch keine Garantie ist für einen sprachlichen Lernfortschritt. Sie müssen selber aktiv etwas dazu beitragen. Die Kurse und die Lehrer können noch so gut sein – schlussendlich hängt der Lernerfolg hauptsächlich von Ihnen ab.


Einfache Niveau-Tabelle zur groben Einstufung der Sprachkenntnisse

 

Niveau-Bezeichnung

 

 

Kurz-Information

 

Allgemeine Information

Higher Advanced

 Höhere Oberstufe

 

Ausgezeichnete Sprachkenntnisse,

(fast) fehlerfrei

Kann die Sprache mit vollem Selbstvertrauen in allen Situationen anwenden. Kann sich in einer fremdsprachigen Umgebung während der Arbeit, der Freizeit und in akademischen Situationen gut behaupten. Kommuniziert in allen sprachlichen Formen fast fehlerfrei – ist recht nahe dem Niveau eines «Muttersprachlers».

Advanced

Oberstufe

Lower Advanced

Untere Oberstufe

 

 

Gute bis sehr gute Kenntnisse vorhanden, kann sich fliessend, angemessen und korrekt mit wenig Fehlern ausdrücken

Ist fähig, sich in Sprache und Schrift wirkungsvoll – unter Verwendung des entsprechenden Stiles und der Sprachebene – auszudrücken, kann mit ziemlicher Leichtigkeit erzählen, erklären etc. – hat ein Gefühl für die sprachlichen Feinheiten und Nuancen entwickelt. Fehler und Verzögerungen treten eher selten auf, versteht schnell gesprochenes Englisch/Französisch/Spanisch/Italienisch und komplizierte Mitteilungen – hat ausser bei besonderen Fachbereichen kaum noch Verständnisprobleme.

Post intermediate

Pre-Advanced

Fortgeschrittene

Mittelstufe

Higher Intermediate

Höhere Mittelstufe

 

Gute Basis vorhanden – kann sich recht fliessend und effizient ausdrücken, wenn auch mit relativ

vielen Fehlern

Findet sich in der Sprache zurecht – kann sich sprachlich ausdrücken und verständigen, macht aber noch häufig Fehler in den Bereichen der Genauigkeit, Gewandtheit und sprachlicher Angemessenheit. Hat teilweise noch etwas Mühe mit schnell gesprochenen und komplizierten Mitteilungen.

Intermediate

Mittelstufe

Lower Intermediate

Untere Mittelstufe

Der Schüler hat schon recht gute Kenntnisse und kann sich relativ

fliessend, wenn auch mit vielen Fehlern ausdrücken, allerdings häufig nicht sehr treffend

Sprachliches Meistern von Alltagssituationen – kann seine Meinung ausdrücken und Informationen genügend gut weiterleiten, dass Einheimische ihn leicht verstehen können. Flüssige Unterhaltung wird noch durch viele Fehler in den Bereichen Genauigkeit, Gewandtheit, Angemessenheit und sprachlicher Organisation beeinträchtigt. Braucht manchmal etwas Zeit zu antworten – versteht den Inhalt von rasch gesprochenen Äusserungen oder komplizierten Sätzen häufig nur unvollständig

Upper elementary

Pre-Intermediate

Fortgeschrittene

Elementarstufe

Kann sich auf sehr einfache Art und Weise verständlich machen

Kann einfache, speziell ausgewählte Texte sowie langsam gesprochenes Englisch/Französisch/Spanisch/Italienisch verstehen, kann einen beschränkten Grundwortschatz ausreichend für einfache, praktische Situationen gebrauchen, kann einfache/elementare Informationen weitergeben und Fragen stellen, wobei einfache grammatikalische Strukturen und Wortschatz verwendet werden. Ist fähig, Grundfunktionen zum sprachlichen Überleben in der Fremdsprache auszuführen. Hat allerdings ziemlich Probleme beim Verstehen der Fremdsprache der «real world» – ist also bei der Verständigung auf Rücksicht der Gesprächspartner angewiesen.

Elementary
Elementarstufe

Beginner

Untere Elementarstufe

Verständigung mit einigen Wörtern und «Händen und Füssen»

Kennt einige Wörter und Standardsätze – kann einfache öffentliche Schilder und Mitteilungen lesen, kann Einheimischen (einfache) persönliche Auskünfte geben, beherrscht das elementare Überlebens-Vokabular – kann noch nicht selbständig in der fremdsprachigen Umgebung «überleben».

Totaler Anfänger

Keine Kenntnisse

Keine Kenntnisse

Detaillierte Niveau-Beschreibung

 

Leseverstehen:

 

Schreiben:

 

Hörverständnis:

 

Sprechen:

 

Niveau 1

Versteht teilweise sehr einfache Sätze sinngemäss, versteht sehr einfache Untertitel in Verbindung mit visuellen Darstellungen, versteht einige Hinweisschilder mit ein bis zwei Wörtern. Abgesehen von einzelnen Wörtern versteht er kaum einen Textzusammenhang – kann eventuell anhand einzelner Namen von Personen oder Orten einen Zusammenhang vermuten.

Kann einfache Angaben zur Person in einem Fragebogen ausfüllen, kann ca. 100 international gebräuchliche Wörter schreiben, kann ca. 10 sehr einfache Sätze mit Fehlern – aber verständlich – schreiben.

Versteht Begrüssungen, Preise, Zeitangaben und vereinzelte Hauptwörter, sicher keine weitergehenden Äusserungen, versteht in ganzen Sätzen eventuell hin und wieder ein Wort, aber nicht den Sinn des Satzes.

Hat gelernt, sich zu identifizieren, (Name, Nationalität, Wohnort, evtl. Beruf), kann einige sehr einfache Fragen stellen, jede andere Art der Kommunikation besteht aus willkürlich aneinandergereihten einzelnen Wörtern, wobei er sich an der Muttersprache orientiert

Niveau 2

Hat gelernt, anhand einzelner Hinweise/ Anhaltspunkte in einem Text auf den Textzusammenhang zu schliessen. Kann mit Hilfe eines Dictionnaires die wesentliche Mitteilung in einem kurzen Text verstehen. Versteht schriftliche Texte, die gezielt für sein Sprachniveau geschrieben wurden, recht gut.

Kann vollständige, wenn auch sehr einfache Sätze mit einer mässigen Anzahl Fehlern schreiben. Kann zum Beispiel eine kurze Postkarte mit einfacher Mitteilung schreiben, wobei er sich in der Syntax noch sehr häufig an seiner Muttersprache statt der Fremdsprache orientiert.

Versteht nur isolierte Teile/Wörter einer Mitteilung und hat noch Schwierigkeiten mit einfacheren Fragen und Mitteilungen, die in normaler Geschwindigkeit gesprochen werden. Hängt vollständig von einem verständnisvollen Gesprächspartner ab, der sehr langsam, deutlich und in einfachen Sätzen/Ausdrücken mit ihm spricht.

Kann über seine Arbeit, seine Interessen und Hobbies, seine Stadt etc. schon einigermassen ausführlich sprechen, wenn auch mit sehr vielen Fehlern. Kann noch kaum über vergangene Geschehnisse (Vergangenheitsform) und zukünftige Pläne (Zukunftsform) sprechen.

Niveau 3

Kann einfache Texte (Geschichten), Briefe und sachlich-orientierte Informationen verstehen, wenn diese speziell seinem Niveau entsprechend abgefasst sind. Wird Mühe haben, in einem Zeitungsartikel mehr als das Wesentliche zu verstehen – aber einfache Notizen wie «Das Büro bleibt bis Montag- morgen, 09.00 Uhr geschlossen» kann er problemlos verstehen.

Kann einen einfachen, persönlichen Brief schreiben, auch wenn dabei zahlreiche Probleme mit dem «Buchstabieren», der korrekten Wort-Reihenfolge, den korrekten Verbformen und den idiomatischen Wendungen auftauchen. Die schriftlichen Ausführungen sind in Form einfacher, aneinander gereihter Sätze abgefasst – und nur selten mit etwas anspruchsvolleren Satz- und Zeitformen.

Versteht authentisch gesprochenes Englisch in einem limitierten Umfang (z.B. Radio, TV, Diskussionen Einheimischer), ist dazu aber auf klare, direkt an ihn adressierte Aussprache in mässigem oder reduziertem Sprechtempo angewiesen, um Gesprochenes zu verstehen.

Kann – wenn auch häufig nur stockend – über sein Leben, seine Erfahrungen und bis zu einem gewissen Grad auch über seine Gefühle sprechen. Fehler kommen dabei noch (sehr) häufig vor – aber die Mitteilung ist meistens gut/klar verständlich. Kann sich schon recht gut durchschlagen in den Sprachbereichen «bitten, um etwas ersuchen, nachfragen, entschuldigen, anbieten, offerieren, etc.».

Niveau 4

Versteht mit Hilfe eines ein-/zweisprachigen Wörterbuches einen beachtlichen Teil einer Zeitungsmitteilung oder eines Artikels aus einer allgemeinen Zeitschrift – vorausgesetzt, diese Mitteilungen befassen sich mit Themen des täglichen Lebens und allgemeinen Interessensgebieten oder mit Themen aus seinen spezifischen Interessensgebieten. Sprachliche Subtilitäten und Nuancen werden aber noch kaum verstanden, resp. auch nicht gewürdigt.

Kann einen einfachen, persönlichen Brief schreiben, auch wenn dabei zahlreiche Probleme mit dem «Buchstabieren», der korrekten Wort-Reihenfolge, den korrekten Verbformen und den idiomatischen Wendungen auftauchen. Die schriftlichen Ausführungen sind in Form einfacher, aneinander gereihter Sätze abgefasst – und nur selten mit etwas anspruchsvolleren Satz- und Zeitformen.

Kann aus einer in normaler Geschwindigkeit gesprochenen Mitteilung das Wesentliche und gelegentlich auch Details verstehen. Mit langsamem, deutlich und in einfacher Weise gesprochenem Englisch gibt es nur noch wenige Probleme. Kann Anweisungen (z.B. Adressangaben), allgemeine Instruktionen und einfachere Anekdoten schon recht komfortabel/sicher verstehen.

Kann – wenn auch häufig nur stockend – über sein Leben, seine Erfahrungen und bis zu einem gewissen Grad auch über seine Gefühle sprechen. Fehler kommen dabei noch (sehr) häufig vor – aber die Mitteilung ist meistens gut/klar verständlich. Kann sich schon recht gut durchschlagen in den Sprachbereichen «bitten, um etwas ersuchen, nachfragen, entschuldigen, anbieten, offerieren, etc.».

Niveau 5

Die Lesefähigkeiten sind soweit entwickelt, dass speziell verlangte/gesuchte Informationen aus einem längeren Text schnell und ohne grössere Mühe extrahiert werden können, Sinn, Zweck und Hauptmitteilung eines Textes schnell verstanden werden – inklusiv dem Standpunkt des Textverfassers. Anspruchsvollere, authentische Texte und Lexikalisches verursachen aber noch häufig Probleme.

Kann Mitteilungen, Notizen, persönliche und halbformelle/informelle Briefe, Reports, und geschäftliche Memos in akzeptabler Form und Genauigkeit und einem – wenn auch beschränkten – Sinn für Stil und Sprachgefühl abfassen.

Kann kurze Texte/ Mitteilungen mit recht vielen Details verstehen, hat aber noch häufig Mühe mit ausführlicheren/ voluminöseren Mitteilungen/ Passagen. Ist im Gespräch mit Einheimischen noch recht häufig auf Wiederholungen und Vereinfachungen/ Umformulierungen angewiesen.

Kann an einer Konversation mit Einheimischen ohne grössere Probleme teilnehmen, vorausgesetzt, das Diskussionstempo bewegt sich in vernünftig angepasstem Rahmen und die Teilnehmer sind zu gelegentlichen Wiederholungen und Umformulierungen bereit. Kann seine Persönlichkeit, seine persönliche Meinung, seinen persönlichen Humor etc. recht treffend durch die Sprache ausdrücken und ist dabei kaum noch auf die Hilfe von Mimik und Gestik angewiesen.

Niveau 6

Kann eine englische Zeitung oder ein englisches Magazin mit ausreichendem Selbstvertrauen in seinen sprachlichen Fähigkeiten «durchsehen», bis er auf einen Artikel stösst, der ihn anspricht/interessiert. Dabei kann er davon ausgehen, dass er rund 75% des Gelesenen verstehen wird und aufgrund der Lesestrategie, die er sich angeeignet hat, die Bedeutung der meisten (noch) unbekannten Wörter recht zuverlässig erraten wird/kann.

Informelle und halbformelle Briefe, allgemeine Geschäfts- korrespondenz, Reports und Memos entsprechen einem akzeptablen Standard an einem Arbeitsplatz mit englischsprachigen Aufgaben/ Tätigkeiten. Es hat immer noch zahlreiche Fehler/ Schwächen in den Bereichen Satzstruktur, «Lexis» und Kohäsion, wobei der Gesamtein- druck der Schriftstücke aber mehrheitlich positiv ist.

Kann in normaler Geschwindigkeit gesprochene Mitteilungen grösstenteils verstehen – wenn auch noch mit einem spürbaren Defizit in Bezug auf sprachliche Finessen und Details. Wird im Gespräch mit Einheimischen noch recht häufig um Wiederholungen/ Umformulierungen bitten müssen, allerdings eher selten im Zusammenhang mit alltäglichen Themen, sondern eher bei speziellen/ anspruchsvolleren Themen.

Kann sich in einer grossen, sprachlichen Bandbreite problemlos und gezielt ausdrücken. Kann auf praktisch alle Fragen/ Kommentare Einheimischer angemessen und problemlos antworten/eingehen. Ein beachtlicher Teil seiner Fehler entsteht noch dadurch, dass er gelegentlich – teilweise auch recht häufig – in seiner Muttersprache statt der Fremdsprache «denkt».

Niveau 7

Versteht Mitteilungen aus einer breiten sprachlichen Themenpalette und Bandbreite. Kann Wesentliches – aber auch Details einer Mitteilung – in normaler Sprachgeschwindigkeit mit wenigen Ausnahmen/ Einschränkungen problemlos verstehen. Muss im Gespräch mit Einheimischen von Zeit zu Zeit – wenn auch eher selten – um Umformulierungen, eventuell auch Wiederholungen bitten. Hat bei einigen TV- und Radio-Programmen noch etwas Mühe, dem «Gesagten» zu folgen.

Kann sich mit gutem Gefühl auf seine schriftlichen Ausdrucksmöglichkeiten verlassen. Wirkungsvolle, ausdrucksvolle Memos, entschlossene Mahnungen/ Verweise – aber auch eindringliche und «happige» Be-schwerdebriefe etc. werden gut gemeistert. Höflichkeit, Ton und Stil der Mitteilungen werden gut beherrscht.

Versteht nicht-technisches Englisch problemlos und ist auch häufig in der Lage, «zwischen den Zeilen» zu lesen. Nur ein blumiger/ gedrängter Stil der Mitteilung verursacht evtl./ teilweise noch Probleme. Hat sprachlichen Zugang zu moderner Poesie, finanziellen Berichten/ Reports, Konsumentenumfragen/ -informationen etc.

Mitteilungen werden praktisch automatisch mit englischem «Denkschema» abgefasst, nur noch sehr selten wird bei der Satzkonstruktion auf die Muttersprache zurückgegriffen. Antwortet sicher auf alle Fragen/ Bemerkungen, die an ihn gerichtet werden und ist in der Lage, die Führung eines Gespräches zu übernehmen, wenn er «an der Reihe» ist. Kann mit Hilfe von Notizen eine ansprechende Präsentation bieten, die auch von einem internationalen Publikum (zum grössten Teil) akzeptiert wird.

Niveau 8

Ist fähig, Texte mit grossem Selbstvertrauen zu lesen, wobei seine Lesegeschwindigkeit recht nahe an diejenige eines «Muttersprachlers» herankommt. Beherrscht das Lesen einer grossen Bandbreite von Themen ohne nennenswerte – oder mit seltenen – Missverständnissen.

Zusammenhang und Kohäsion der Schriftstücke weisen ein hohes Niveau auf – mit nur wenigen nebensächlichen/ kleinen Fehlern, die das Geschriebene in keiner Weise beeinflussen. Ist eventuell nicht mit allen/ extremen Formalitäts- und Informalitätsformen vertraut, wird aber sicher nicht den Empfänger seiner Schriftstücke in unangebrachter Weise brüskieren oder verwirren. Schriftstücke des täglichen Lebens und des geschäftlichen Alltags bereiten kaum noch oder nur geringfügige Probleme.

Versteht Mitteilungen aus allen möglichen Themenbereichen, ob formell oder informell, ist fähig, den Standpunkt des Sprechenden (fast immer) korrekt zu interpretieren. Hat Strategien entwickelt, auch dann das Wesentliche zu verstehen, wenn das Verständnis einer Mitteilung durch einen speziellen Themenbereich oder kulturelle Besonderheiten/ Hindernisse erschwert oder eingeschränkt wird. Wird im Kino kaum noch bemerken, dass er einen Film in einer «Fremdsprache» hört/sieht.

Kann sich mühelos und natürlich ausdrücken – wenn auch etwas weniger flexibel und spontan als in der Muttersprache und mit gelegentlichen Fehlern oder unpassenden Ausdrucksformen, was aber die Kommunikation nicht negativ beeinflusst. Es gibt wenige Bereiche, in denen er noch einige Mühe bekundet, sich mit guter Umschreibeform und Satztechnik auszudrücken.


Möchten Sie wissen, wie lange Sie von Ihrem jetzigen Sprachniveau bis zu einem bestimmten Sprachniveau oder Abschluss eines Examens brauchen – und zwar möglichst genau? Setzen Sie sich mit uns in Verbindung oder gehen Sie am besten wie folgt vor:


1 Bestimmen Sie Ihre Vorkenntnisse
Den Ausgangspunkt jeder Sprachkursplanung bildet Ihr aktuelles Sprachniveau in der betreffenden Fremdsprache. Machen Sie deshalb zuerst eine kurze Analyse Ihrer Vorkenntnisse (IST-Zustand). Auf den Seiten Kenntnisstufen und Lernfortschritte, Berechnung der Kursdauer, Detaillierte Niveau-Beschreibung finden Sie diverse Hilfsmittel zur Grob-Bestimmung Ihrer Vorkenntnisse.


2 Bestimmen Sie Ihr Lernziel
Der zweite Schritt ist die Bestimmung Ihres Lernzieles (Soll-Zustand). Auf den Seiten Detaillierte Niveau-Beschreibung finden Sie eine ausführliche Niveau-Beschreibung (Niveaus 1-8) und die damit verbundenen sprachlichen Fähigkeiten. Zusätzlich finden Sie weiter unten auf dieser Seite eine visuelle Niveau-Übersicht und eine Examen-Übersicht.


3 Angaben zum durchschnittlichen Lernfortschritt
Als nächstes müssen Sie sich mit dem durchschnittlichen
Lernfortschritt näher vertraut machen. Tragen Sie nun den IST-Zustand und den Soll-Zustand auf der visuellen Niveau-Übersicht ein.


4 Hinweise zur Kursintensität
Die Kursintensität spielt eine wichtige Rolle beim potentiellen Lernfortschritt. Wie lange Sie für das Erreichen Ihres Sprachzieles brauchen, hängt natürlich auch von der Intensität Ihres geplanten Sprachkurses ab. Ob Sie 20 Lektionen à 45 Minuten oder 30 Lektionen à 60 Minuten buchen, hat einen grossen Einfluss auf Ihren Lernfortschritt. Um die Intensität der einzelnen Programme vergleichen zu können, muss man unterscheiden zwischen Lektionen und Kontaktstunden. Lektionen sind Unterrichtseinheiten und dauern meistens


5 Berechnungen der notwendigen Kursdauer bei uns im Büro
Im Rahmen eines Beratungsgespräches sprechen wir ausführlich über Ihre Vorkenntnisse, Ihr sprachliches Wunsch-Ziel sowie die dafür notwendige Kursdauer.


6 Notwendige Vorkenntnisse bei Diplomkursen
Wer in einen Diplomkurs eintreten will, muss über ausreichende Vorkenntnisse verfügen, um am Kurs teilnehmen zu können. Am ersten Kurstag finden entsprechende Einstufungstests statt. Wer diesen Test nicht besteht, wird vom Prüfungskurs in einen normalen Sprachkurs ungeteilt. In der Praxis bestehen zwischen den einzelnen Schulen beträchtliche Unterschiede bezüglich der notwendigen Vorkenntnisse. Für Sabbaticals (Auszeit) oder Praktika (bezahlte sowie unbezahlte Praktikumsstellen) im Ausland sind andere Kriterien ausschlaggebend. Wir beraten Sie gerne.


7 Selbsteinstufungstest für Englisch
Testen Sie Ihre Englischkenntnisse in unserem Beratungsbüros oder lassen Sie sich von uns einen Online-Test mailen. Sie können diesen Test ohne Kosten und völlig unverbindlich lösen und wir werden Ihnen das Testresultat gerne bekanntgeben.

Kurstypen und Wahlfächer

Wir vermitteln allgemeine Sprachkurse und Prüfungsvorbereitungskurse. Je nach Kursdauer, Kursintensität und Klassengrösse werden diese Kurse unterschiedlich bezeichnet.


Standardkurs/Grundkurs
Zu den Standard-/Grundkursen zählt man allgemeine Sprachkurse mit 15-20 Lektionen pro Woche im normalen Gruppenunterricht mit 8-15 Teilnehmern pro Klasse. Die Kursdauer ist frei wählbar – ab 2 Wochen bis mehrere Monate. Diese Kurse bieten ein breit abgestütztes, vielseitiges Unterrichtsprogramm, das vor allem die praktische Anwendung der Umgangssprache in alltäglichen Situationen betont. Der Unterricht findet meistens nur halbtags statt, es bleibt also genügend Freizeit.


Intensivkurs
Zu den Intensivkursen zählt man allgemeine Sprachkurse mit 20–30 Lektionen pro Woche im normalen Gruppenunterricht mit 8-15 Teilnehmern pro Klasse. Die Kursdauer ist frei wählbar – ab 2 Wochen bis mehrere Monate. Diese Kurse sind für motivierte Teilnehmer. Der Unterricht findet vor- und nachmittags statt.
Viele Schulen offerieren sowohl Standard- als auch Intensivkurse.

In diesem Fall entspricht der Vormittagsunterricht häufig dem Standardkurs. Das Nachmittagsprogramm ist von Schule zu Schule verschieden – häufig werden Wahlfächer angeboten oder das bisher Gelernte wird vertieft – meistens mit Schwergewicht auf dem mündlichen Ausdruck. An den meisten Schulen entscheidet sich die Mehrheit der Teilnehmer für einen Intensivkurs.


Prüfungsvorbereitung
Die Prüfungsvorbereitung erfolgt im Rahmen eines allgemeinen Sprachkurses – meistens eines Intensivkurses – oder in speziellen Prüfungsvorbereitungskursen.

Vorbereitungskurse

Cambridge-Examen

Prüfungsvorbereitung

Alliance Française /DELF

Spezialkurse

 

Die meisten Schulen offerieren spezielle Prüfungsvorbereitungskurse für diese Examen. Zutritt zu diesen Kursen haben nur Teilnehmer mit ausreichenden Vorkenntnissen, die sich auf ein Examen vorbereiten wollen. Die Kurse sind mehrheitlich schriftlich-orientiert und dauern mehrere Monate – meistens 10-16 Wochen. Die Klasse bleibt für die gesamte Kursdauer zusammen – normalerweise ist es nicht möglich, nach Beginn des Kurses einzutreten. Die meisten Schweizer, die ein Cambridge-Examen vorbereiten, wählen diesen Kurstyp. Vereinzelt erfolgt die Cambridge-Prüfungs-vorbereitung auch im Rahmen eines allgemeinen Englischkurses. In diesem Fall werden jede Woche einige Unterrichtsstunden der Prüfungs-vorbereitung gewidmet. Häufig erfolgt diese Vorbereitung im Rahmen eines Wahlfachprogramms oder in separaten Gruppen.

Vereinzelt bieten die Schulen geschlossene Langzeitkurse zur Vor-bereitung des «Diplôme de Langue» an. Mehrheitlich erfolgt die Prüfungs-vorbereitung für das DELF und die Examen der Alliance Française aber im Rahmen eines allgemeinen Französischkurses – meistens eines Intensiv-kurses. In diesem Fall werden jede Woche einige Unterrichtsstunden der Prüfungsvorbereitung gewidmet. Häufig erfolgt diese Vorbereitung im Rahmen eines Wahlfach-programms oder in separaten Gruppen. Die Dauer der Prüfungs-vorbereitung geht von einigen Wochen (z.B. 4 Wochen) bis 3 Monate.

Viele Schulen bieten neben den allge-meinen Sprachkursen und Prüfungs-kursen noch eine Reihe von Spezial-kursen an:

• Einzelunterricht

• Superintensivkurse in Kleinstgruppen bis 5 Teilnehmer

• diverse Spezialkurse Kurse für Führungskräfte, Senioren-, Juniorenkurse, Lehrerkurse, technische Kurse etc.)

• Beim Lehrer zu Hause

• Studienjahre


Diplome: Europäischer Referenzrahmen

A1

A2

B1

B2

C1

C2

Englisch

IELTS Grade 1-2 / TOEFL iBT 8 Punkte

KET,  IELTS Grade 3, TOEFL iBT 24 Punkte

PET, IELTS Grade 3,5-4,5 / TOEFL iBT 57 Punkte

IELTS Grade 5-6 / FCE, BEC Vantage, TOEFL iBT 87 Punkte

IELTS 6,5-7,5 /CAE, FCE Grade A,  BEC Higher, TOEFL iBT 100 Punkte

IELTS Grade 8-9 / CPE, CAE Grade A, BEC Higher Grade A

Französisch

DELF, TCF

DELF, TCF

DELF

DELF

DALF

DALF

Spanisch

DELE

DELE

DELE

DELE

DSE

DELE

Italienisch

PLIDA

CELI 1

CELI 2

CELI 3

CELI 4

CELI 5

Wahlfächer Viele Schulen bieten als Bestandteil des «allgemeinen Sprachkurses» eines oder mehrere Wahlfächer an. Diese reichen von Diskussionsgruppen, Literatur, Geschäftssprache und Korrespondenz zu landestypischer Kultur etc. Im Zusammenhang mit diesen Wahlfächern sollten Sie Folgendes wissen:


A
Wahlfächer kommen nur zustande, wenn sich genügend Schüler mit ähnlichen Kenntnissen dafür einschreiben. Einige Wahlfächer werden deshalb nur unregelmässig durchgeführt. Welche Wahlfächer durchgeführt werden, entscheidet sich erst an der Schule. Garantie für die Durchführung eines Wahlfaches gibt es also keine. Da diese Wahlfächer in den meisten Fällen nur wenige Lektionen pro Woche umfassen (häufig 2–4 pro Wahlfach), können sie unmöglich in die Tiefe gehen. Sinn des Wahlfaches ist eine abwechslungsreiche Unterrichtsgestaltung und nicht eine professionelle, berufsbezogene Sprachausbildung. Dafür gibt es spezielle Kurse.


B
Um genügend Schüler für ein Thema zu haben, werden teilweise – wo es der Unterrichtsstoff erlaubt – Schüler aus mehreren Niveaus zu einer Klasse zusammengefasst.


C
KV- oder Handelsschüler, die in der Schweiz teilweise schon viele Stunden Geschäftssprache gelernt haben, sollten bedenken, dass die entsprechenden Wahlfächer der meisten Schulen nur 2 – 4 Std. pro Woche umfassen und deshalb unmöglich in die Tiefe gehen können. Wer in der Schweiz z. B. 1 Jahr lang jede Woche 2 – 4 Std. Geschäftssprache hatte (80 – 150 Std.), kann nicht erwarten, in diesen Kursen, die ja nicht nur für Schüler aus der Schweiz und deren Vorkenntnisse gedacht sind, ein seinen Vorkenntnissen entsprechendes Programm zu finden. Bevor Sie sich am ersten Schultag für ein Wahlfach entscheiden, reden Sie doch mit dem zuständigen Klassenlehrer oder dem Studienleiter und informieren Sie ihn über Ihre Vorkenntnisse auf diesem Gebiet. Unter Umständen rät er Ihnen zu einem anderen Wahlfach, das für Ihre Verhältnisse besser geeignet ist.


D
In vielen Gebieten ist heute die Spezialisierung so weit fortgeschritten, dass Wahlfächer gar nicht entsprechend in die Tiefe gehen können, und teilweise sind die Fachgebiete sehr berufsspezifisch, sodass ein nicht spezialisierter Sprachschullehrer schon von der Thematik her überfordert ist. Man denke in diesem Zusammenhang doch nur an technisches Englisch/Französisch. Dieses ist beispielsweise für HTL- oder ETH-Studenten vollkommen uninteressant, für einen Mechaniker oder technisch interessierten Laien oder Bastler aber vielleicht genau die richtige Grundeinführung in diesen speziellen Wortschatz.


Überschätzen Sie den Stellenwert des Schulunterrichts nicht
vor lauter Kursanalysen und Kursvergleichen vergisst man häufig, dass eine Sprache nicht nur in der Schule gelernt wird. Die Erwartungen, die ein Schüler an den Sprachunterricht stellt, sind in der Regel sehr hoch, und vor allem Schüler, die nur für kurze Zeit einen Sprachkurs besuchen, sollten sich keine Illusionen machen. Ein Sprachkurs kann Ihnen viel Wissen und viel praktische Übung vermitteln. Zwischen Wissen und Können gibt es aber einen grossen Unterschied. Um eine Sprache wirklich zu beherrschen, braucht es neben dem Schulunterricht viel Zeit und sehr viel Übung. Das Erlernen einer Sprache ist also nicht nur eine Frage des Fleisses, sondern auch eine Frage der Zeit. Wohl kann man sich in kurzer Zeit viel Wissen aneignen. Wenn dieses Wissen aber nicht konsolidiert wird – und dazu braucht es genügend Zeit, um das Gelernte verarbeiten zu können – geht es schnell wieder verloren.


Wunder gibt es beim Sprachenlernen also keine
. Es ist nicht möglich, den Inhalt von 100 Unterrichtsstunden in einen Superintensivkurs von 35 oder mehr Stunden pro Woche zu pressen – und das vermittelte Wissen auch noch zu beherrschen. Die Gefahr ist gross, dass die enorme Wissensmenge, die sich der Schüler in einem solchen Kurs in kurzer Zeit aneignet, nicht konsolidiert wird und zu einem beachtlichen Teil schnell wieder verloren geht. Wer sich sprachlich gründlich und seriös weiterbilden will, sollte mindestens 3 Monate dafür einsetzen. Wer eine Sprache sehr gründlich lernen will, sollte mit ca. einem halben Jahr rechnen.


Empfehlung
: Bevor Sie ins Sprachgebiet reisen, sollten Sie sich elementare Sprachkenntnisse aneignen. Dazu genügen in der Regel 30 – 80 Stunden Unterricht. Vollkommene Anfänger, die keine Zeit für Vorbereitungskurse in der Schweiz haben, sollten beachten, dass einige Schulen keine Anfängerkurse anbieten, und dass Anfängerkurse in der Regel nur an bestimmten Daten beginnen.


Schulgrösse und Infrastruktur
Die Schulgrösse ist ein wichtiger Faktor und hat Einfluss auf viele Bereiche, unter anderem auf die Anzahl Niveaus, aber auch auf die Atmosphäre und den Gesamtcharakter einer Schule. Kleinere Schulen können meistens familiärer und persönlicher geführt werden, was besonders auch für jüngere Kursteilnehmer geeignet ist. Grössere Schulen bieten dagegen oft mehr Niveaus, ein breiteres Wahlfachprogramm und vermehrt technische Einrichtungen und «last, but not least» häufig ein umfangreicheres Freizeitprogramm.


Kleine Schule
Vorteile: Sehr persönliche, familiäre Atmosphäre, enger Kontakt unter den Schülern, häufig gute bis sehr gute Gastfamilienqualität, viele soziale Vorteile, vor allem für jüngere Schüler. Nachteile: Weniger Niveaus, höhere Niveaus nicht immer vorhanden, teilweise auch keine Anfängerstufe, häufig eher bescheidenes Angebot an modernen Unterrichtsmitteln.


Empfehlung
: Kleine Schulen sind vor allem für jüngere Schüler oder für Teilnehmer mit geringen Vorkenntnissen geeignet. Anfänger und Schüler mit guten bis sehr guten Kenntnissen sollten sich vergewissern, ob ihr Niveau auch garantiert durchgeführt wird. Wer sich gerne «zu Hause» fühlt und engen Kontakt mit seinen Mitschülern schätzt, der wird merken, dass die sozialen Vorzüge einer kleinen Schule (eventuelle) pädagogische Nachteile (grösstenteils) auszugleichen vermögen.


Mittelgrosse Schulen
 Die mittelgrossen Schulen vereinigen die Vor- und Nachteile der grossen und kleinen Schulen. Sie sind in der Regel für den Grossteil der Kursbesucher bestens geeignet und sehr populär. Die grosse Mehrheit der von uns vermittelten Schulen fällt deshalb in diese Kategorie.


Grosse Schulen
Vorteile: Viele Niveaus und meistens (sehr) feine Niveau-Unterteilung, häufig (sehr) gute Einrichtung, gute bis sehr gute Selbststudienmöglichkeiten, sehr gut geeignet für hohe Niveaus. Nachteile: Unter Umständen ein wenig unpersönlich, Gastfamilienqualität eventuell problematisch, da es sehr schwierig ist, für mehrere hundert Schüler gute Familien zu finden.


Empfehlung
: Grosse Schulen eignen sich eher für «ältere» Kursteilnehmer und für Schüler, welche die vielseitigen Selbststudienmöglichkeiten und Einrichtungen einer grossen Schule völlig ausschöpfen können. (Sehr) fortgeschrittene Kursteilnehmer finden problemlos einen ihrem Niveau entsprechenden Kurs. Wer problemlos Kontakt findet, gern unter vielen Leuten ist, selbständig und selbstsicher ist, eventuell auch bereits (gute) Sprachkenntnisse hat, der wird sich an einer grossen Schule wohlfühlen. Auch Individualisten oder Kursteilnehmer, die wenig Kontakt zu anderen Mitschülern suchen, sind gut aufgehoben.


Schulische Infrastruktur
Bezüglich der Infrastruktur gibt es recht grosse Unterschiede von Land zu Land. Vor allem Sprachschulen in England und in letzter Zeit auch in Frankreich und Übersee haben in der Regel eine gute bis sehr gute Infrastruktur.

Seit Jahren werden weltweit technische und andere Hilfsmittel gezielt ausgebaut und im Unterricht eingesetzt. Bei den Überseedestinationen und in Frankreich gibt es vermehrt Schulen mit (sehr) gut ausgebauter Infrastruktur. Die grosse Mehrzahl aber zeigt eher einen einfachen bis mittleren Ausrüstungsstandard.

Viele Schulen verfügen über folgende pädagogische Einrichtungen: Sprachlabors: Dies ist bei den Sprachschülern am bekanntesten – wenn auch nicht am beliebtesten. Es wird meistens im Klassenverband eingesetzt. Ob und inwieweit der Gebrauch eines solchen im Sprachgebiet sinnvoll ist, darüber gehen die Meinungen auseinander. Erfahrungsgemäss werden Sprachlabors hauptsächlich auf unteren und mittleren Stufen eingesetzt, teilweise auch zur Examensabnahme.


Listening-Centre
: Auswahl an Kassetten, die im Sprachlabor oder mittels Kassettenrecordern zur gezielten Verbesserung des Hörverständnisses eingesetzt werden. Einige Schulen verfügen über einige Dutzend, andere über viele hundert Hörkassetten mit unterschiedlichen Akzenten, Sprachweisen, Sprachgeschwindigkeiten etc. auf allen Schwierigkeitsstufen. Listening-Centres werden regelmässig auch für das Selbststudium eingesetzt.


Video/DVD
: Viele Schulen arbeiten mit Kameras und Videos/DVDs – und zwar sowohl pädagogisch als auch zur Unterhaltung.


Multi-Media-Learning-Centre
: Je nach Grösse und Ausstattung spricht man von Multi-Mediathek, Mediathek, Self-Access-Centre oder Self-Learning-Centre. In allen Fällen handelt es sich dabei um einen oder mehrere Räume, wo Kursteilnehmer im Klassenverband oder im Selbststudium (häufig auch ausserhalb der Unterrichtszeiten) Zugang zu verschiedenen Lehrmitteln haben.

Dazu gehören je nach Schule die oben bereits erwähnten Lerngeräte sowie Bücher (Bibliothek, Bücherverleih), Zeitschriften, Zeitungen, vereinzelt auch Videotheken und Musikkassetten. Zur optimalen Nutzung all dieser Möglichkeiten stehen dabei meistens Lehrpersonen zur Verfügung. Wer ein gezieltes Selbststudium anstrebt, sollte diesem Punkt Beachtung schenken.


Computer
: Einfach zu bedienende PC’s mit speziellen Sprachübungen (z.B. Vokabular-Erweiterung, Rechtschreibung, Examensvorbereitung, etc.) gehören heute in den meisten Schulen zur Ausrüstung. Sie werden vor allem für das Selbststudium eingesetzt und verfügen über eine Vielfalt (meist) interaktiver Lernprogramme.


Internet und E-Mail
: Viele Schulen offerieren den Kursteilnehmern Zugang zu Internet und E-Mail. Welche Schulen diese Dienstleistung anbieten, finden Sie in unserem Katalog. Im englischen und französischen Sprachraum ist dies bereits heute bei den meisten Schulen der Fall. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis auch die übrigen Schulen nachziehen werden. Einige Schulen bieten diese Dienstleistung kostenlos an, andere verlangen Gebühren dafür. Normalerweise gibt es mehrere Stationen mit Internetzugang, sodass diverse Teilnehmer parallel surfen können. Bitte beachten Sie jedoch, dass eine Schule kein Gratis-Internet-Café ist.


Gemeinschaftsräume/Aufenthaltsräume
: Auch diese Einrichtungen können den Kontakt der Mitschüler untereinander fördern. Teilweise sind diese Räume bis in den Abend hinein für die Schüler geöffnet, sodass sie häufig eine Art Kontakt- und Begegnungsstätte bilden.


Garten/Grünflächen
: Diese sind vor allem in England anzutreffen. Während der wärmeren Jahreszeiten verwandeln sich zahlreiche Grünflächen in Volleyball- und Badmintonplätze oder werden für andere sportliche und soziale Anlässe genutzt. Daneben besitzen viele Schulen noch Freizeit- und Sozialeinrichtungen. Häufig findet man zum Beispiel:


Kantine/Cafeteria/Snack-Bar
: Einige Schulen führen eigene Kantinen oder Bars/ Cafeterias. Dies bringt für die Schüler viele Vorteile. Einerseits kann man meistens gut und günstig essen, andererseits bieten diese Einrichtungen eine mehr als gute Gelegenheit, andere Mitschüler näher kennen zu lernen und dabei Kontakte untereinander zu vertiefen.


Internationalität einer Schule
Für viele Schüler ist eine Sprachschule die erste Gelegenheit, international zu lernen und weltweit Kontakte zu knüpfen. Das Lernen im internationalen Klassenverband ist eine neue Erfahrung, eine Herausforderung sozusagen.

Einerseits entsteht durch diese Gemeinschaft eine «Horizonterweiterung», und der Schüler sammelt Erfahrungen im multinationalen Zusammenleben. Der Klassenverband bildet eine einmalige Gelegenheit, sich mit anderen Religionen, Kulturen, Erziehungssystemen und anderen Sitten auseinanderzusetzen. Andererseits aber verlangt das Lernen in einer solchen Gemeinschaft vom einzelnen Schüler Toleranz, Anpassungsvermögen, Geduld und Offenheit gegenüber anderen Ansichten und Lebensformen.

Unter Umständen weicht das Bildungsniveau einiger Mitschüler stark von schweizerischen Verhältnissen ab. Es ist auch möglich, dass sich einige Schüler zuerst mit unserem Alphabet und unserer Schrift vertraut machen müssen und deshalb im schriftlichen Bereich am Anfang etwas Mühe haben.


A
Der Anteil der Schweizer, die Fremdsprachen im Ausland lernen, ist im Vergleich zu anderen Nationalitäten überdurchschnittlich. Es lässt sich daher kaum vermeiden, dass Sie an guten Sprachschulen auf helvetische Mitschüler stossen, denn Fremdsprachen sind aus dem schweizerischen Bildungskonzept und dem Arbeitsmarkt nicht mehr wegzudenken. Der Trend, ins Ausland zu gehen, führt jährlich tausende von Schweizern an Sprachschulen in der ganzen Welt. Schweizer sind sehr qualitätsbewusst. Da sich die meisten Kursteilnehmer ausführlich und kritisch informieren, konzentriert sich die Nachfrage hauptsächlich auf qualitativ hochstehende Schulen – egal welche Preisklasse, sowie auf Weiterempfehlung. Es ist daher nicht erstaunlich, dass erstklassige Schulen bei uns sowohl in der Wirtschaft als auch im Bildungswesen und bei Privatpersonen recht gut bekannt sind und sich als Resultat einer jahrelangen und guten Zusammenarbeit auf eine grosse Weiterempfehlung abstützen können. Diese Schulen haben dann – und dies häufig schon seit vielen Jahren – ein Schweizer Stammpublikum (allerdings gibt es bezüglich dem «wie viel» recht grosse Unterschiede). Dabei spielen der Preis, der Bekanntheitsgrad der Schule und der Kursort eine wichtige Rolle.


B
Schweizer haben oft ähnliche Vorkenntnisse (z.B. KV, Handelsschule, Matura) und gleiche Lernziele (z.B. Vorbereitung auf ein bestimmtes Diplom). Das hat zur Folge, dass es auch an Schulen mit prozentual wenig Schweizer Studenten zu einer «Schweizerkonzentration» in bestimmten Klassen kommen kann.


C
Wohl arbeiten einige Schulen mit Nationalitäten und Sprachkontingenten (d.h. dass nur eine bestimmte Anzahl einer Sprach- oder Nationalitätengruppe akzeptiert wird), aber der Grossteil der Schulen nimmt die Anmeldungen so entgegen, wie sie eintreffen. Dabei kommt es nicht nur bezüglich der Schweizer zu «Nationalitätsballungen». Je nach Jahreszeit gibt es nämlich einige Hauptmärkte, die zahlenmässig dominieren, d.h. einige Länder mit besonders vielen Sprachschülern in einer bestimmten Jahreszeit. Es lässt sich deshalb kaum vermeiden, dass eine oder mehrere Nationalitäten dominieren – und wo es nicht Schweizer sind, da sind es zum Beispiel Asiaten, Italiener, Südamerikaner etc. Trotz der Bemühungen der Schulen um eine ausgeglichene Nationalitätenzusammensetzung lässt sich die Dominanz einer oder mehrerer Sprach- oder Nationalitäten gruppen in der Praxis kaum vermeiden.


D
Die Nationalitätenzusammensetzung hat in der Praxis nicht selten auch Auswirkungen auf den Unterricht, wobei z.B. eine ausgeprägte Präsenz der Schweizer durchaus nicht negativ auffällt – im Gegenteil. An Schulen mit einem Schweizer Stammpublikum haben die Lehrkräfte, vor allem an Schulen mit hohem asiatischen Anteil, den wir an den meisten Schulen der Westküste Kanadas und in Australien und Neuseeland antreffen, kann sich das Lerntempo für Schweizer als zu langsam erweisen. Nicht alle Mitschüler sind zudem gleich motiviert. Schweizer Schüler sind in der Regel gut motiviert, was aber nicht heissen muss, dass alle Mitschüler diesen Lerneifer im gleichen Mass teilen. Wer also von einer internationalen Gemeinschaft profitieren will, sollte sich anpassen können und mit viel Verständnis an die neue Situation herangehen. Der Schweizer sucht in der Regel eine internationale Schule mit guter Qualität und wenig Schweizern. Lassen Sie uns an dieser Stelle zu diesem Thema einige Ausführungen machen, evtl. einige Vorurteile und falsche Vorstellungen berichtigen.

Wer ins Ausland geht, um eine Fremdsprache zu lernen, möchte in seiner Klasse häufig nicht auf zu viele helvetische Mitschülertreffen. Diesen Wunsch können wir verstehen, allerdings sollten Sie in der Praxis Folgendes beachten: Einschlägige Erfahrungen im Unterricht helvetischer Schüler und kennen deren Stärken und Schwächen. Sie haben somit die Möglichkeit, gezielt auf diese Schülergruppe einzugehen. Diese Tatsache wirkt sich meistens positiv auf das Lerntempo aus, was unter anderem auch bei Prüfungsklassen mit hohem Schweizeranteil zu beobachten ist. Aber auch in den tieferen Niveaus kann eine gewisse Präsenz der Schweizer kaum schaden, fällt den Helvetiern den Einstieg in die englische Sprache doch bedeutend leichter als z.B. den Schülern aus dem Fernen Osten. Diese müssen sich zusätzlich zur Sprache auch noch an ein neues Alphabet und an eine unbekannte Kultur gewöhnen und haben deshalb anfänglich mehr Mühe mit dem Spracheinstieg und dem Lerntempo.


E
Probleme (für Schweizer Schüler) gibt es erfahrungsgemäss dann, wenn Massierungen von Nationalitäten – speziell solcher mit total anderer Vorbildung und Kultur auftreten, und wo sich durch diese Konzentration Verschiebungen im Klassengefüge ergeben. In diesem Fall kann sich eine «zu internationale» Klasse negativ auf den Lernfortschritt auswirken. Dieser Hinweis ist wichtig für all jene Schweizer, die «a priori» eine Schule mit wenig Schweizern suchen. Wer das zum Beispiel in Australien und Neuseeland tut, der «landet» mit hoher Wahrscheinlichkeit in einer Schule mit 90% asiatischen Mitschülern. Nur Idealisten glauben, dass dies besser sei als eine Schule mit vielen Schweizern. Die Erfahrung lehrt uns ganz klar, dass teilweise genau jene Schüler, die eine besonders internationale Schule suchen, an Ort und Stelle Mühe mit der Situation bekommen.


F
Die Tatsache, dass man zwischen den einzelnen Unterrichtsstunden Deutsch spricht, wird nach unserer Erfahrung masslos überbewertet. Im Unterricht wird ausschliesslich in der Fremdsprache gesprochen, und wer regelmässig die vielfältigen Möglichkeiten zur Kommunikation wahrnimmt und seine Freizeit nicht ausschliesslich in einer deutschsprachigen Runde verbringt, hat mehr als genügend Möglichkeiten zum Praktizieren der entsprechenden Fremdsprache. Zudem ist es bei weitem nicht so, dass alle Schweizer in den Pausen deutsch sprechen. Viele Schweizer staunen immer wieder, wie viele Schweizer Mitschüler konsequent auf das Schweizerdeutsch verzichten. Vor allem Schüler mit mittleren und fortgeschrittenen Kenntnissen sprechen häufig prinzipiell kein Deutsch.

Bei unserer Schulwahl haben wir auch die Nationalitätsfrage berücksichtigt. Grundsätzlich empfehlen wir Ihnen, eine Schule in erster Linie nach qualitativen Merkmalen auszusuchen und nicht nach dem Schweizeranteil. Da sich die Nationalitätenzusammensetzung immer wieder verändert, verzichten wir in unserem Katalog auf detaillierte Angaben und begnügen uns mit allgemeinen Hinweisen.

Bei den meisten Schulen ist es uns möglich, zur Internationalität einige Angaben zu machen. Viele Schulen verfügen über eine Ganzjahresstatistik, das heisst, wir können Ihnen bei diesen Schulen sagen, wie viele unterschiedliche Nationalitäten im Laufe eines Jahres an der betreffenden Schule registriert worden sind. Selbstverständlich sind diese niemals alle gleichzeitig vorhanden. Wenn eine Schule also ca. 40 Nationalitäten hat pro Jahr, sind je nach Markt und Saison Schüler aus ca. 15-25 Nationen gleichzeitig an der Schule. Diese verteilen sich allerdings nicht gleichmässig auf alle Kurse und Niveaus. Wenn eine Schule im englischsprachigen Gebiet zum Beispiel einen Schweizeranteil von 15-25 % hat, heisst das in der Regel, dass in den untersten Niveaus (Anfänger, sehr elementar) nur sehr wenige Schweizer zu finden sind, in den mittleren und oberen Niveaus aber überproportional viele. Dies gilt besonders für die englischen und französischen Prüfungskurse. Auch wenn der Schweizeranteil an einer Schule gesamthaft relativ tief ist, findet sich in diesen Kursen praktisch immer eine Konzentration helvetischer Mitschüler. Es ist praktisch unmöglich, gute Prüfungskurse mit wenig Schweizern zu finden, da das Schweizer Publikum an den meisten Orten die höchsten Teilnehmerzahlen für diese Kurse stellt.

Gut zu wissen


Niveaus
Der Niveau-Frage kommt in der Praxis eine grosse Bedeutung zu. Einerseits ist die Anzahl Niveaus entscheidend dafür, wie gut oder wie schlecht die Klassenunterteilungen sind, das heisst, ob in einer Klasse nur geringe oder recht grosse Unterschiede zwischen den einzelnen Kursteilnehmern bestehen. Je grösser eine Schule ist, desto mehr Niveaus kann sie anbieten und desto feiner werden die einzelnen Klassenunterteilungen ausfallen. Andererseits kommt der Niveaufrage aber auch in einem anderen Zusammenhang eine sehr grosse Bedeutung zu. Die Annahme vieler Sprachschüler, dass jede Schule zu jeder Jahreszeit jedes Niveau durchführt und sich somit alle Schulen für alle Niveaus eignen, stimmt leider nicht. Die Anzahl der durchgeführten Niveaus hängt von den jeweiligen Schülerzahlen ab.

Da Sprachschulmärkte saisonale Schwankungen aufweisen (Französisch, Italienisch und Spanisch sehr ausgeprägt, Englisch je nach Markt mässig bis ziemlich stark), verändert sich deshalb während des Jahres die Anzahl der Schüler an den meisten Schulen – und damit auch häufig die Anzahl der durchgeführten Niveaus. Dabei kann es dann vorkommen, dass ein Niveau – obwohl es von der betreffenden Schule angeboten wird – mangels Schüler mit entsprechenden Kenntnissen nicht durchgeführt werden kann. Dies trifft in besonderem Masse für extreme Niveaus zu – also für Anfänger oder Schüler mit (sehr) fortgeschrittenen Kenntnissen. Teilweise werden diese Niveaus durch die unregelmässige Nachfrage nicht immer oder nur selten durchgeführt – teilweise werden sie auch gar nicht angeboten. Besonders bei kleineren Schülerzahlen – also bei kleineren Schulen oder in der Nebensaison – kommt es immer wieder vor, dass Niveaus mangels Schüler mit entsprechenden Vorkenntnissen nicht durchgeführt werden können, oder dass aufgrund der kleinen Schülerzahlen recht grobe Niveau-Unterteilungen entstehen.

Schülern mit (sehr) hohen oder tiefen Niveaus raten wir, vor der Buchung eines Sprachkurses abzuklären, welche Niveaus die betreffende Schule in der Vergangenheit erfahrungsgemäss durchgeführt hat. Wurden zum Beispiel Proficiency-Kurse oder Diplôme Supérieur-Kurse auch durchgeführt, oder blieb es mangels Interessenten nur beim Kursangebot? Dabei zeigt es sich häufig, dass die angebotenen Niveaus (zum Beispiel vom Beginner bis zum fortgeschrittenen Niveau) sich deutlich von den durchgeführten Niveaus unterscheiden können – mit anderen Worten, dass bei weitem nicht alle Niveaus/ Kurse, die angeboten werden, auch durchgeführt werden.

Im Rahmen unserer Vermittlungstätigkeit überprüfen wir regelmässig, welche Schulen welche Niveaus immer, regelmässig, nur unregelmässig oder nie durchgeführt haben. Bezüglich der Prüfungskurse finden Sie in unseren Originalkatalogen nur jene Kurse aufgeführt, die von der betreffenden Schule in der Vergangenheit regelmässig durchgeführt wurden. Weitere Niveauhinweise gibt es auch in den einzelnen Schulbeschreibungen.


Tipps für Anfänger
Versuchen Sie, wenn möglich, sich vor Ihrem Sprachkurs einige Grundkenntnisse anzueignen. Dabei genügen 30–80 Stunden Unterricht, um viele Anfangsschwierigkeiten aus dem Weg zu räumen und um Ihnen den Einstieg in die Fremdsprache und die neue Umgebung zu erleichtern. Falls dies nicht möglich ist, beachten Sie bitte, welche Schulen Kurse für totale Anfänger anbieten. Beim näheren Hinsehen werden Sie feststellen, dass viele Schulen diese Kurse grundsätzlich nicht – oder nur an bestimmten Daten anbieten.


Tipps für Fortgeschrittene
 Damit eine Schule hohe Niveaus durchführen kann, braucht sie genügend Schüler mit entsprechenden Kenntnissen. Da der Anteil der «advanced students» erfahrungsgemäss recht klein ist, eignen sich deshalb hauptsächlich grosse evtl. auch mittelgrosse Schulen für diese Niveaus. Im Frühling und im Herbst bereiten sich die meisten Schüler im englischen Sprachraum in den «advanced levels» auf das Proficiency vor. Ausserhalb dieser Zeit – vor allem aber im Winter – ist das Angebot an (sehr) hohen Niveaus beschränkt, und in dieser Zeit empfehlen wir hauptsächlich grosse Schulen.


Niveau/Selbsteinstufung
 Anlässlich einer Anmeldung werden Sie von vielen Schulen im Anmeldeformular nach Ihren Vorkenntnissen gefragt. An den meisten Schulen wird diese Vorinformation zur effizienteren Planung verwendet. Unabhängig von Ihren Angaben auf dem Anmeldeformular werden Sie am ersten Schultag aber einen Einstufungstest absolvieren. Die Angaben auf dem Anmeldeformular haben also keinen verbindlichen Charakter, sondern sind nur als Planungshilfe für die Schulen gedacht.


Einstufungstest am ersten Schultag
 Am ersten Schultag werden Sie einen mündlichen und/oder schriftlichen Test absolvieren, anhand dessen Sie in eine passende Klasse eingeteilt werden. Falls Sie das Gefühl haben, dass Ihre Klasse zu schwierig oder zu leicht für Sie ist, reden Sie unbedingt mit dem Klassenlehrer oder dem Studienleiter. Warten Sie mit dem Gespräch nicht zu lange, damit eine allfällig notwendige Versetzung möglichst schnell vorgenommen werden kann. Normalerweise kommen Fehleinstufungen eher selten vor, z. B. wenn ein Schüler beim Einstufungstest gemogelt hat, oder wenn ein Teilnehmer vor Jahren gute Kenntnisse hatte, vor dem Kurs aber nicht repetierte und dieses Passivwissen nun sehr schnell aktiviert wird.


Schuleigene Zeugnisse
 Nach Abschluss eines Kurses – unter der Voraussetzung einer regelmässigen Unterrichtsteilnahme – erhält jeder Kursteilnehmer ein schuleigenes Zertifikat, aus dem sowohl die Kursdauer als auch die erreichte Kenntnisstufe ersichtlich sind. Diese Zertifikate können – in Ermangelung von offiziellen Prüfungsabschlüssen – zum Beispiel auch bei Stellenbewerbungen gut verwendet werden.


Dauer einer Lektion
 Beim Vergleichen der verschiedenen Schulprogramme sollten Sie berück- sichtigen, dass die Dauer einer Lektion häufig nicht 60 Minuten, sondern zum Teil nur 45, 50 oder 55 Minuten ist. Viele Schulen geben die Kursintensität in Lektionen an – andere aber in Stunden. Um einen fairen Preis-/Leistungsvergleich machen zu können, müssen Sie die Lektionen in Kontaktstunden umrechnen.


Was für Schulmaterial
müssen Sie mitnehmen?  Notizpapier wird dem Schüler vielfach zur Verfügung gestellt. Dennoch empfiehlt es sich, auch Block und Schreibzeug mitzunehmen. Zur Schulausrüstung gehört unbedingt ein guter Dictionnaire. Auch ein Verbenbüchlein mit Konjugation aller unregelmässigen Verben kann nützlich sein sowie ehemalige Schulbücher mit guten, grammatikalischen Erklärungen, die man bei Bedarf wieder repetieren kann.


Junge Kursteilnehmer – Selbständigkeit – Mindestalter
Jede Schule hat Bestimmungen über das Mindestalter der Kursteilnehmer. Mit diesen Einschränkungen erhofft man sich, seitens der Kursteilnehmer ein Mindestmass an Selbständigkeit und Unabhängigkeit zu erreichen. Es scheint uns in der Tat sehr wichtig, dass nur selbständige, reife und «erwachsene» Schüler einen Sprachkurs im Ausland absolvieren. Dies gilt insbesondere für Kurse in Übersee. Jüngere Kursteilnehmer erfahren keine spezielle Behandlung und werden wie Erwachsene behandelt. Das Mindestalter beträgt deshalb 16 oder 17 Jahre für Kurse in Europa und 18 Jahre für Kurse in Übersee. Ausnahmen sind nicht möglich. Kursteilnehmer, die noch nicht 21 Jahre alt sind, müssen zudem aus rechtlichen Gründen das Anmeldeformular von ihren Eltern unterzeichnen lassen. Für Jugendliche bieten wir auch separate Programme an.


Alterszusammensetzung
 An einer internationalen Sprachschule gibt es Schüler aller Altersklassen und Bildungsniveaus. Bei den Schulen für Erwachsene liegt das Mindestalter – je nach Kurs – zwischen 16 und 18 Jahren. Nach oben gibt es meistens keine Altersbegrenzungen. Statistisch gesehen liegt das Durchschnittsalter etwas über 20 Jahren. Es gibt allerdings bezüglich der Alterszusammensetzung an den einzelnen Schulen und in den einzelnen Kursarten grosse Unterschiede. So sind an gewissen Schulen alle Altersstufen zwischen 16-70 Jahren vertreten [mit einer hohen Anzahl von Schülern um die 20 (plus/minus)] und an anderen Schulen entweder hauptsächlich nur jüngere Studenten (16-20 Jahre) oder eher ältere Schüler (25-35 Jahre). Eine bunte Altersmischung ist unter Umständen interessant und lehrreich. Allerdings darf man dabei nicht vergessen, dass die Bedürfnisse von jüngeren und älteren Kursteilnehmern recht verschieden sein können. Erfahrungsgemäss fühlt sich jedoch ein Grossteil der Studenten unter Mitschülern der eigenen Altersklasse (plus/minus) am wohlsten. Es gibt Schüler, die der Alterszusammensetzung an einer Schule grosse Bedeutung beimessen und ihre Schulwahl nicht zuletzt auch nach diesem Kriterium fällen. Aus diesem Grunde geben wir Ihnen in unserem Katalog häufig Hinweise zu diesem Thema.


Saisonale Schwankungen
Da die Schulen während den Sommermonaten grössere Schülerzahlen aufweisen als im akademischen Jahr, können Qualitätsschwankungen auftreten. Dieses Phänomen kann leider nicht umgangen werden. Es leuchtet ein, dass die Administration z. B. durch den zusätzlichen Andrang von Schülern bis zum Äussersten belastet wird. Ausserdem ist zu beachten, dass im Sommer meistens auch noch Teilzeitlehrer beigezogen werden. Allerdings gibt es Schulen, die im Sommer nur unwesentlich höhere Schülerzahlen haben und Qualitätsschwankungen deshalb minimal sind. Wer saisonale Qualitätsschwankungen mit Sicherheit umgehen will, plant seinen Sprachkurs mit Vorteil ausserhalb der Hochsaison.


Ganzjahresschulen – Sommerschulen
Da viele Leute den Unterschied zwischen Ganzjahres- und Sommerschulen nicht kennen, wollen wir kurz darauf eingehen. Ganzjahresschulen sind – wie das Wort sagt – während des ganzen Jahres in Betrieb. Sie haben also eine feste Infrastruktur und sind in vielen Fällen nicht nur Mieter, sondern Eigentümer der Schulräumlichkeiten. Während des Sommers eröffnen einige Ganzjahresschulen zusätzlich noch eine Sommerschule, sodass während dieser Zeit zwei Schulen in Betrieb sind. Sommerschulen sind – wie das Wort sagt – nur während des Sommers in Betrieb. Die Schulen sind meistens eingemietet und haben, im Gegensatz zu den Ganzjahresschulen, keine ganzjährige Infrastruktur. Ebenfalls im Gegensatz zu den Ganzjahresschulen – die über einen festen Ganzjahreslehrkörper verfügen, arbeiten die Sommerschulen meistens mit Temporär Lehrkräften.


Standort einer Schule
 Der Standort einer Schule kann sich auf viele Bereiche auswirken, unter anderem auf die verfügbaren Unterkunftsformen, aber auch auf den Schulweg, den Preis der Schule und die Lebenskosten – und vor allem auch auf die Freizeitmöglichkeiten.

Bei der Durchsicht der Schulunterlagen werden Sie feststellen, dass sich die meisten Schulen auf wenige Städte konzentrieren. Es ist kein Zufall, dass sich gewisse Städte zu Hochburgen für Sprachschulen entwickelt haben. In der Regel finden attraktive Städte mit vielseitigen Freizeitmöglichkeiten und grossen Kulturangeboten grosses Interesse bei den Sprachschülern. Auch klimatische Vorteile können eine Stadt in eine Sprachkurshochburg verwandeln.  Wer einen weniger bekannten Kursort sucht, sollte darauf achten, dass es genügend Freizeitmöglichkeiten gibt, vor allem auch während der kalten Jahreszeit. Einige Städte, die sich im Sommer grosser Beliebtheit erfreuen, sind im Winter praktisch tot. Dies gilt vor allem für kleinere und mittlere Städte. Wer sich für eine Grossstadt entscheidet, muss meistens mit deutlich höheren Schul- und Nebenkosten rechnen.


Der Preis einer Schule
Das Preis-/Leistungsverhältnis einer Schule gibt immer wieder zu Diskussionen Anlass. Ist die Qualität einer Schule vom Preis abhängig, das heisst, sind teure Schulen besser als billige Schulen? Diese Frage lässt sich nicht mit einem generellen «Ja» oder «Nein» beantworten. Dazu muss man zuerst das Umfeld einer Schule kennen, um sich ein Urteil bilden zu können. Preisunterschiede zwischen den Schulen zeigen sich nicht nur in der Unterrichtsqualität, sondern sind vor allem im (sozialen und geschäftlichen) Umfeld einer Schule begründet. Beispielsweise kann der Preis einer Schule durch folgende Faktoren beeinflusst werden:

  • Unterricht und Unterkunft
  • Schulkonzept
  • Schulprogramm
  • Saläre der Angestellten und Lehrkräfte
  • Effizienz und Organisation der Schulleitung/Geschäftsführung
  • Marketing/Imagepolitik
  • Grösse der Schule
  • Schuleinrichtungen/Räumlichkeiten
  • genauer Standort
  • Mieter oder Eigentümer;  falls Eigentümer, seit wie vielen Jahren
  • Eigenkapital/Fremdkapitalsituation
  • Stiftung oder gewinnorientierte Unternehmung
  • Zusatzleistungen,  etc…

Wie Sie sehen, kann der Preis einer Schule durch viele Faktoren beeinflusst werden. Selbstverständlich haben grosse Preisunterschiede eine Begründung, aber häufig haben diese Gründe wenig oder keinen Einfluss auf die Qualität des Produktes. Die wichtigste Frage bei preisgünstigen Schulen lautet also:

Warum sind sie günstig, und wo wird gespart? Falls die Schule einfach besser, beliebter, bekannter, gut geführt und gut finanziert ist, und falls am richtigen Ort gespart wird, kann eine günstige Schule besser sein als eine doppelt so teure.  In diesem Zusammenhang muss sich der Schüler auf seine Vermittlungsagentur verlassen, da er selbst das notwendige Detailwissen nicht hat, um das Preis-/Leistungsverhältnis einer Schule beurteilen zu können. Übrigens geht das nicht nur den Schülern so, sondern auch vielen Vermittlungsstellen. Es braucht jahrelange persönliche Kontakte und Erfahrung mit einer Schule, um sich dieses Wissen aneignen zu können. Wir unsererseits vermitteln wenig teure Schulen, da wir im Verlaufe der Jahre genügend preisgünstige Schulen mit erstklassiger Qualität und bestem Preis-/Leistungsverhältnis gefunden haben. Bei teuren Schulen muss untersucht werden, worin die Preisdifferenz begründet ist. Falls der Preis, wie manchmal durchaus der Eindruck entstehen kann, aus der Luft gegriffen scheint – oder falls ein Grossteil der Mittel für Werbung und Akquisition, teure Gebäude oder sündhaft teure Mieten/Standort aufgewendet wird, hat dies kaum Einfluss auf die Schulqualität. Auch hier muss geklärt werden, wie der Mehrbetrag ausgegeben wird und wie das Geld eingesetzt wird. Aus unserer Erfahrung kennen wir sehr wenige teure Schulen, die ihre stolzen Kursgebühren und finanziellen Mittel so einsetzen, wie wir das als für unsere Kunden geeignet betrachten.


Bargeld, Kreditkarten
 Grundsätzlich sollten Sie nie Ihr gesamtes Geld in Bargeld/Banknoten mitnehmen. Wir empfehlen Ihnen, den grössten Teil Ihrer Geldreserve in Form von Traveller-Chèques mitzunehmen. Auch Maestro-Karten (für Bargeldbezüge) können vielerorts verwendet werden. Diese erhalten Sie in jeder Bankfiliale. Zusätzlich empfehlen wir Ihnen dringend eine Kreditkarte. Kreditkarten sind im Ausland stark verbreitet und viele Einkäufe oder Vorhaben werden ohne Kreditkarte bedeutend erschwert (z.B. Autos können teilweise nur gegen Vorlage einer Kreditkarte gemietet werden). Kreditkarten sind aber auch in Notfällen äusserst hilfreich – zum Beispiel bei einem Spitalaufenthalt. Um Spitalpflege zu erhalten, werden Kreditkarten oder hohe Bargelddepots verlangt – und Kreditkarten sind da sicher die einfachste Zahlungsgarantie. Kreditkarten sind ein Muss für Sprachkurse in Übersee.


Western-Union 24-Std. Geldtransfer
 Falls Sie einmal dringend in kürzester Zeit auf Geld angewiesen sein sollten, können Sie mit der Western Union an allen grösseren Schweizer Bahnhöfen Geld in 24 Std. aus der Schweiz an Ihren Kursort überweisen lassen.


Steuern
Bitte beachten Sie, dass Sprachkurse im Rahmen Ihrer Steuerdeklaration – je nach kantonaler Gesetzgebung – bis zu einem bestimmten Betrag abzugsberechtigt sind. Bewahren Sie deshalb Ihre Quittung unbedingt auf.


Visa- und Einreisebestimmungen
 Für die einzelnen Länder gelten unterschiedliche Einreisebestimmungen und/oder Visaregelungen. Da diese oft monatsweise wechseln, verweisen wir dazu auf unsere speziellen Visainformationen.


Was müssen Sie tun bei einem längeren Sprachaufenthalt?
 Bei einem Sprachaufenthalt – unabhängig von der Dauer – sollten Sie sich mit der Einwohnerkontrolle Ihres Wohnortes in Verbindung setzen und diese über Dauer und Zweck Ihres Aufenthaltes informieren.

Wehrmänner müssen mehrmonatige Sprachkurse/Auslandaufenthalte Ihrem Kommandanten und dem Sektionschef melden, unter Angabe der jeweiligen Kontaktadresse in der Schweiz. Falls sich der Sprachkurs mit dem Militärdienst überschneiden sollte, müssen Sie ein Verschiebungsgesuch einreichen. Bei Sprachaufenthalten von 6 Monaten und länger müssen Sie beim Kreiskommando Ihres Wohnortes Auslandurlaub beantragen. Dieses Gesuch wird von dort automatisch an die bearbeitende Instanz weitergeleitet. Bitte beachten Sie auch allfällige Meldungen an die Sozialversicherungen (unter Versicherungen).


Andere Länder – andere Sitten
 Der Lebensstandard in der Schweiz ist aussergewöhnlich hoch. Wer ins Ausland geht, sollte deshalb anpassungsfähig sein – und zwar meistens nach «unten». Seien Sie also tolerant mit Ihrem Gastland, der Schule und der Gastfamilie (oder Unterkunft) und versuchen Sie bitte, die Schweiz für ein paar Monate zu vergessen. Sie befinden sich dann nämlich nicht zu Hause, sondern im Ausland. Wer mit der Einstellung «Bei uns in der Schweiz ist sowieso alles besser und zudem …» wer einen Sprachkurs oder ein Praktikum (Internship, Work Experience) plant, der sollte sich alles noch einmal gründlich überlegen. Wer sich nicht an die im Ausland herrschenden Verhältnisse anpassen kann oder will, der sollte unter Umständen besser zu Hause bleiben. All denjenigen, die sich zu einem Sprachkurs und/oder ein Praktikum entschlossen haben, wünschen wir viel Glück und Erfolg.


Unterkunft
Je nach Schule können Sie zwischen einer oder mehreren der folgenden Unterkunftsmöglichkeiten wählen:

  • Gastfamilien/Privatpersonen
  • Hotel/Studios/Appartements
  • Internat/Campus

Das Wohnen und sich Wohlfühlen ist nicht nur ein wichtiger Teil Ihres Sprachaufenthaltes, sondern auch die Gelegenheit, mit Land, Leuten und Kultur in Kontakt zu kommen. Die Schulen sind sich dessen bewusst und offerieren deshalb zusätzlich zum Sprachkurs einen Unterkunftsvermittlungsdienst. Bevor wir Ihnen die obgenannten Unterkunftsmöglichkeiten detaillierter vorstellen, erlauben wir uns, Ihnen zum Thema Unterkunft einige grundsätzliche Gedanken und Hintergrundinformationen zu geben.

Grundsätzlich stellt die Unterkunftsvermittlung – besonders wenn sie kostenlos ist – eine freiwillige und rein zusätzliche Dienstleistung der Schule dar. Die Schulen investieren viel Zeit und Mühe in diese Vermittlungstätigkeit. Da sie aber je nach Herkunftsland der Schüler mit sehr unterschiedlichen Vorstellungen und Anforderungen konfrontiert werden, ist ihre Arbeit alles andere als einfach. Vereinzelt kommt es dabei aufgrund mangelnder Informationen oder falscher Vorstellungen seitens der Schüler zu Missverständnissen. Eine erfolgreiche Unterkunftsvermittlung hängt deshalb nicht nur vom guten Willen und seriösen Einsatz der Schule ab, sondern auch von den Kursteilnehmern, die möglichst realistische Erwartungen bezüglich der Unterkünfte haben sollten. Deshalb geben wir Ihnen bei der Beschreibung der folgenden Unterkunftsformen auch einige wertvolle Hintergrundinformationen.

Grundsätzlich müssen Sie sich bewusst sein, dass Kultur, Lebensstil und Lebensstandard an Ihrem Kursort nicht gleich sind wie zu Hause. Unter Umständen weicht Ihre Unterkunft bezüglich Preis/Komfort und Form etwas von schweizerischen Massstäben ab. Da unser Lebensstandard weltweit eher eine Ausnahme ist, wird vom Kursteilnehmer in der Praxis ein gesundes Mass an Anpassung verlangt. Dabei gilt es zu beachten, dass die von der Schule vermittelten Unterkünfte sich im normalen Standard dessen bewegen, was normalerweise von Sprachschülern gesucht wird und bezahlt werden kann, oder ganz einfach, was verfügbar ist. Dabei spielen die äusseren Umstände der Unterkunftsvermittlung eine grosse Rolle. Was an einem Ort problemlos zu finden ist, existiert anderswo kaum oder ist nur zu einem viel höheren Preis erhältlich. Unterkunftserwartungen der Kursteilnehmer sollten also den lokalen Verhältnissen Rechnung tragen.

Jede Veränderung verlangt Anpassung – und dies gilt insbesondere im Unterkunftsbereich. Lassen Sie sich deshalb etwas Zeit, um mit den lokalen Verhältnissen, der neuen Kultur und dem anderen Lebensstil vertraut zu werden und sich an Ihrem neuen Ort einzuleben. Da im Unterkunftsbereich die Erwartungen und Vorstellungen der Schüler recht variieren und die Schulen nicht immer eine identische Standardunterkunft für jeden Schüler bieten können, kommt es vereinzelt zu Problemen. Sprechen Sie in diesem Fall mit der Schulleitung, und diese wird sich bemühen, eine Lösung zu finden. Wenden Sie sich direkt an die Schule, und nicht an Ihre Vermittlungsstelle. Die Vermittlungsstelle hat keinen Einfluss auf die Unterkunftssituation und kann Ihnen deshalb nicht weiterhelfen. Erfahrungsgemäss werden Unterkunftsprobleme schnell und zufriedenstellend gelöst. Ausnahmen gibt es während der Hochsaison, wo dies nicht immer sehr einfach ist und Lösungen deshalb etwas Zeit brauchen und nicht immer von heute auf morgen möglich sind.


Bitte beachten Sie auch, dass die Schulleitung bei externen Unterkünften wie Hotels, Apartments usw. keinen Einfluss auf Qualität und Preisbildung hat. Bitte beachten Sie auch, dass die Unterkunftspreise unter dem Jahr angepasst werden können. Dies gilt für Privatunterkunft (Gastfamilie) wie Hotels, Appartements usw.

Die Unterkunft ist eine sehr persönliche Angelegenheit, und deshalb ist es verständlich, dass spezielle Wünsche und Bedürfnisse auftreten. Teilen Sie diese den Schulen auf dem Anmeldeformular ruhig mit. Die Schulen geben sich alle Mühe, diese Wünsche soweit als möglich zu erfüllen, und sofern die Anmeldung frühzeitig erfolgt, ist dies auch häufig möglich. Allerdings können spezifische Unterkunftswünsche nicht garantiert werden. Hier nun die näheren Angaben zu den obgenannten Unterkunftsmöglichkeiten:


Gastfamilien/ Privatpersonen
 Nach wie vor ist der Aufenthalt bei Privatpersonen eine der besten Möglichkeiten, um Land, Leute und Kultur näher kennen zu lernen. Zudem ist es ein sehr guter Weg, die erlernten Sprachkenntnisse praktisch anzuwenden. Der Schüler wohnt während der Zeit seines Sprachkurses bei lokalen Gastgebern. Bei den Gastgebern handelt es sich um Familien mit oder ohne Kinder, Einzelpersonen oder alleinerziehende Elternteile. Teilweise wohnt der Kursteilnehmer mit Schülern anderer Nationalität und Sprache zusammen, teilweise ist er der einzige Gast. Das Unterkunftsarrangement umfasst meistens Frühstück oder Halbpension. Frühstück bedeutet vielfach «help-yourself».

Viele Familien haben einen (sehr) aktiven Lebensstil – und sind deshalb nicht jeden Abend zu Hause. Falls der Gastgeber am Abend ausser Haus ist, und der Schüler Halbpension hat, wird meistens ein vorbereitetes Nachtessen in den Ofen/Kühlschrank gestellt. Sie werden während Ihres Aufenthaltes Gelegenheit haben, im (normalen) Rahmen mit Ihren Gastgebern zu reden und soweit als möglich an ihrem Lebensalltag teilzunehmen. Dabei sollte der Kursteilnehmer die Privatsphäre seines Gastgebers respektieren und sich in die Wohngemeinschaft integrieren und die Hausregeln akzeptieren. Er wird dabei häufig weniger als Gast, sondern als Mitglied der Hausgemeinschaft angesehen und sollte sich auch dementsprechend verhalten. Unterkunft bei privaten Gastgebern setzt Anpassungsbereitschaft voraus, und wer diese mitbringt, wird eine unvergessliche Zeit und Erfahrung nach Hause nehmen.

Alle von uns vermittelten Schulen haben einen Verantwortlichen für den Unterkunftsbereich. Alle Gastfamilien werden von der Schule sorgfältig ausgewählt und über ihre Rechte und Pflichten informiert. Diese sind übrigens teilweise für Schüler und Familien schriftlich abgefasst und werden teilweise am ersten Kurstag den Kursteilnehmern abgegeben. Die Schulen halten sich durch regelmässige Besuche der Gastfamilien und durch die Berichte der Kursteilnehmer über die Qualität der Gastfamilien auf dem Laufenden. Eine Gastfamilie bietet die ideale Voraussetzung, damit Ihr Lernerfolg nicht nur in der Schule stattfindet, sondern das erlernte Schulwissen in der Praxis auch umgesetzt werden kann. Dabei können die Fortschritte, die Sie im sprachlichen Bereich ausserhalb der Schule machen, nicht hoch genug eingeschätzt werden. Ein Aufenthalt in einer Gastfamilie ist zudem die einfachste Möglichkeit, sich mit der lokalen Lebensart vertraut zu machen und einen Einblick in den Alltag Ihres Gastlandes zu erhalten. Zudem muss der Schüler in der Gastfamilie in der Fremdsprache kommunizieren.

Die meisten Schulen vermitteln eine grosse Anzahl von Gastfamilien. Dabei muss man wissen, dass je nach Kursort und Schule die Art und Qualität der Gastfamilien sehr unterschiedlich sein kann. So gibt es erfahrungsgemäss Städte, wo es nicht einfach ist, geeignete Gastfamilien zu finden und andere Orte, wo die Familien bei der Unterkunftssachbearbeiterin buchstäblich Schlange stehen.

Bei einigen Schulen ist es möglich, bezüglich der Gastfamilie Wünsche anzubringen. Vereinzelt sind die Unterkunftssachbearbeiter sogar froh, wenn sie einige Anhaltspunkte bei der Familienzuteilung haben. Ob und wieweit Ihren Unterkunftswünschen entsprochen werden kann, hängt sehr stark von der betreffenden Schule und dem Kursort ab.

Je frühzeitiger die Buchung erfolgt, desto grösser sind die Chancen, dass die Schule eine Ihren Wünschen entsprechende Familie findet. Eine rechtzeitige Anmeldung empfiehlt sich vor allem im Sommer. Damit während der Sommermonate alle Schüler platziert werden können, müssen viele Schulen in dieser Zeit zusätzliche Gastfamilien anwerben. Dabei kann das Familien-Auswahlverfahren aufgrund der grossen Nachfrage häufig nicht so streng durchgeführt werden, wie dies bei den «Ganzjahresfamilien» der Fall ist. Unterkunftsprobleme sind damit teilweise nicht ausgeschlossen.


Was tun bei Problemen?
Falls Sie sich in Ihrer Gastfamilie nicht wohl fühlen, sprechen Sie mit dem Schulleiter oder der Unterkunftsabteilung. Falls nötig und angebracht, wird man Ihnen eine andere Unterkunft zuweisen.


Unterkunft in Residence Clubs oder Residence Hotels
 Diese Unterkunftsform wird von diversen Schulen angeboten. Bei den Residence Clubs handelt es sich um eine Art Pension/Studentenwohnheim, wo zahlreiche Einheimische und internationale Leute – meist junge – zusammenleben. Residence Clubs sind also Begegnungs-zentren für Leute aus aller Welt. Da die meisten Clubs die Grösse eines mittleren oder kleinen Hotels haben, sind die Kontaktmöglichkeiten zwischen den Mitbewohnern recht gut. Die Atmosphäre in den meisten Clubs ist freundlich und informell. Je nach Club stehen verschiedene Zimmerkategorien zur Verfügung – und je nach Club und Kategorie ist der Komfort verschieden. Das Spektrum reicht von (recht) bescheiden bis (ziemlich) komfortabel. Clubs, deren Unterkunftsarrangements auch Mahlzeiten umfassen, haben meistens Aufenthaltsräume/Restaurants/Kantinen. Hotels/Clubs ohne Mahlzeiten haben normalerweise Kochgelegenheiten im Zimmer. Diese Unterkunftsform erfreut sich grosser Beliebtheit und ist häufig sehr frühzeitig ausgebucht. Kein Wunder – diese relativ günstige und praktische Unterkunftsform lässt den Kursteilnehmern viel persönliche Freiheit und bietet ausgezeichnete Möglichkeiten, lokale und ausländische Mitbewohner kennen zu lernen.


Studios/Appartements/ Studentenwohnheime
 Einige Schulen vermitteln Zimmer in einem Appartement. Der Kursteilnehmer wohnt dann in einer Art Wohngemeinschaft – zusammen mit anderen Mitschülern oder Untermietern. Für Kursteilnehmer mit höheren Komfortansprüchen vermitteln diverse Schulen auch komfortable Studios und Mini-Appartements. Für bescheidene Ansprüche gibt es einfache Residence-Clubs und Studentenwohnheime.

In welchen Ländern gibt es welche Unterkunftsformen?

England/Irland/Kanada: Hier werden fast ausschliesslich Gastfamilien vermittelt. Dies ist mit Abstand die günstigste und beliebteste Unterkunftsform. Vereinzelt findet man auch schuleigene Unterkünfte sowie Studios/Appartements/Studentenwohnheime und natürlich Bed & breakfast.

USA: Gastfamilien findet man überall. Je nach Stadt sind auch Residence Clubs, Pensionen, Studentenwohnheime, Studios und Appartements sehr populär.

Australien/Neuseeland: Gastfamilien sind mit Abstand die beliebteste und populärste Unterkunftsform. Daneben werden auch Studios und Appartements sowie Studentenwohnheime vermittelt.

Frankreich: Gastfamilien dominieren. Daneben findet man aber je nach Region auch andere Unterkunftsformen, wie Internate, Schulresidenzen, Appartements, Hotels und Pensionen.

Italien und Spanien: Unterkünfte bei Privatpersonen (seltener Familien) gibt es an allen Kursorten. Die Mehrheit der Kursteilnehmer entscheidet sich aber für alternative Unterkünfte. Besonders beliebt sind Studios/Appartements und schuleigene Residenzen.


Freizeit und Freizeitaktivitäten
Die Freizeit ist ein wichtiger Bestandteil Ihres Sprachkurses – und an allen Kursorten haben Sie ein vielseitiges Sport- und Kulturangebot für eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung. Viele Schüler nutzen ihren Sprachaufenthalt dazu, an den Wochenenden längere Ausflüge zu unternehmen und die neue Umgebung auf eigene Faust näher kennen zu lernen.


Angebote der Schulen
 Daneben kümmern sich aber auch die Schulen um Ihre Freizeit. Es ist ein grosses Anliegen der Schulen, dass sich die Kursteilnehmer wohl fühlen und eine kurzweilige und abwechslungsreiche Zeit geniessen können. Zudem legen die Schulen viel Wert darauf, dass sich die Mitschüler untereinander besser kennen lernen können. Aus diesem Grunde werden regelmässig Freizeitaktivitäten und Exkursionen angeboten. Das Freizeitangebot umfasst meistens sportliche und kulturelle Anlässe, soziale Anlässe, diverse Exkursionen sowie ein- und mehrtägige Wochenendausflüge. Die von der Schule offerierten Freizeitangebote sind fakultativ – einige davon sogar gratis.


Die Kosten
 Der Grossteil der Aktivitäten – hauptsächlich aber die grösseren Exkursionen – sind mit einem Unkostenbeitrag verbunden. Sämtliche Freizeitaktivitäten werden direkt an der Schule gebucht. Je nach Schule gibt es grosse Unterschiede bezüglich des Freizeitangebots. So gibt es Schulen, die täglich mehrere Anlässe organisieren, und andere, die nur wenige Veranstaltungen pro Monat durchführen. Beachten Sie doch dazu unsere Ausführungen in unseren Originalkatalogen.


Flug
Im Schularrangement ist die An- und Rückreise zum Kursort nicht enthalten. Für die Reise können wir Ihnen ausgesprochen günstige Flüge für Sprachreisende anbieten. Unsere Spezialistinnen werden Ihnen gerne eine Offerte unterbreiten, die Ihnen ganz bestimmt gefallen wird.


Fragen zum Thema Versicherungen
Sie sind weder durch Ihre Vermittlungsstelle noch durch die Schule in irgendeiner Weise versichert. Wir empfehlen Ihnen deshalb dringend, Ihren Versicherungsschutz vor Kursbeginn zu überprüfen und falls nötig anzupassen. In der Folge finden Sie einige Hinweise zu den wichtigs- ten Versicherungsfragen.


AHV / IV / EO
 Aus diesem komplexen Problemkreis wollen wir nur auf zwei Besonderheiten hinweisen:


Allfällige Rentenkürzungen
 Wer sich während mehreren Monaten im Ausland aufhält und in dieser Zeit keine AHV/IV/EO-Beiträge bezahlt, muss mit allfälligen Rentenkürzungen rechnen. Diese können durch den Beitritt zur freiwilligen Versicherung, d.h. ein Fortfahren der Prämienzahlungen, verhindert werden. Falls Sie der freiwilligen Versicherung nicht beitreten, können Sie bei einer allfälligen Invalidität anlässlich Ihres Auslandaufenthalts keine IV-Leistungen beanspruchen.


Informationsblätter/Informationsstellen
 Zum Thema der Rentenkürzungen gibt es spezielle Merkblätter, die bei den Gemeindezweigstellen der kantonalen Ausgleichskassen zu beziehen sind. Die Gemeindezweigstellen geben Ihnen Auskunft über Ihre persönlichen Versicherungsverhältnisse.


Unfallversicherungsgesetz (UVG)
 Das Gesetz – gültig seit 01.01.84 – versichert Arbeitnehmer (und freiwillig Arbeitgeber) gegen Berufs- und Nicht-Berufsunfälle sowie gegen Berufskrankheiten. Leistungen: Todes-/Invaliditätsfall (Rente), Taggeld 80 % ab 3. Tag, Heilungskosten für ärztliche Behandlung und Spitalaufenthalte (allg. Abteilung).

Es besteht aber die Möglichkeit, die Versicherung für Nicht-Berufsunfälle weiterzuführen, gleiche Deckung wie beim Obligatorium. Auf Wunsch stellt Ihnen Ihr Arbeitgeber ein entsprechendes Formular mit den Vertragsbestimmungen zur Verfügung. Falls Sie durch Ihre Krankenkasse ausreichend versichert sind (Krankheit und Unfall), ist diese Deckung nicht notwendig.


Krankenkassen
 Bei den meisten Krankenkassen besteht heute die Möglichkeit, sich für Auslandaufenthalte unfall- und krankenseitig ausreichend zu versichern. Die folgenden Ausführungen beschränken sich auf Aufwendungen für Heilungskosten. Definition: Unter Heilungskosten versteht man ambulante Arzt- und Arzneikosten/Apothekerkosten und Spitalbehandlungskosten (Rücktransportkosten in die Schweiz nur bei schweren Fällen). Die Kosten für ärztliche Behandlung sind in andern Ländern – z.B. in Übersee – teilweise bedeutend höher als bei uns in der Schweiz. Es empfiehlt sich deshalb – falls Sie nicht schon ausreichend versichert sind – eine zeitlich beschränkte Zusatzversicherung mit ausreichender Auslanddeckung abzuschliessen. Diesen Versicherungsschutz erhalten Sie mit einem bescheidenen Prämienaufwand. Für detaillierte Auskünfte wenden Sie sich bitte an die Zentralstelle Ihrer Krankenkasse.


Was tun bei Krankheit/ Unfall im Ausland
Bei ambulanter Behandlung: Arzt-, Arznei- und Apothekerkosten sind direkt zu bezahlen. Die Krankenkassen werden Ihnen die Kosten aufgrund der Rechnungsbelege rückvergüten.


Bei Spitalaufenthalten
 Gewisse Spitäler verlangen Garantien, dass der Patient seine Behandlungskosten bezahlen kann (Kostengutsprache). Unter Umständen erhalten Sie einen entsprechenden Leistungsausweis von Ihrer Krankenkasse, den Sie der Spitalverwaltung abgeben können. Falls Sie diesen nicht erhalten, nehmen Sie Kontakt auf mit der Zentralverwaltung Ihrer Schweizerischen Krankenkasse. Diese wird in der Regel über eine Korrespondenzbank (von Ihnen anzugeben) eine entsprechende Kostengutsprache abgeben. Die Kostengutsprache wird dann der Spitalverwaltung zugestellt.


Hausratversicherung
 Durch eine Hausratsversicherungspolice (Ihre eigene oder die der Eltern) ist in der Regel das gesamte hausrätliche Inventar gegen Feuer, Einbruch, Diebstahl und Wasserschäden im Ausland betraglich (häufig bis Fr. 10’000.00) und zeitlich (häufig max. 1 Jahr) beschränkt versichert. Einfacher Diebstahl ist – falls eingeschlossen – in der Regel nur bis Fr. 2’000.00 versichert (Polizeirapport notwendig). Bitte überprüfen Sie Ihre Hausratsversicherung. Falls der Versicherungsschutz ungenügend ist, empfehlen wir Ihnen den Abschluss einer Reiseversicherung. Diese gewährt Ihnen Schutz für Ihre persönlichen Effekten gegen Diebstahl, Verlust und Beschädigung (Fotoausrüstung). Einige Hausratsversicherungen bieten zudem eine kostengünstige Annullationsversicherung in Form einer Zusatzversicherung an.


Privathaftpflicht
Auch im Ausland können Sie unbeabsichtigt einer Drittperson Schaden (Personenschaden/Sachschaden) zufügen. Eine Privathaftpflichtversicherung deckt bei vorübergehendem Auslandaufenthalt dieses Risiko weltweit ab.


Annullations- und
Reisezwischenfallversicherung Diese Versicherungen – auch SOS-Versicherung, Assistance-Versicherungen etc. genannt – sind für den Fall gedacht, dass Sie den Sprachaufenthalt frühzeitig abbrechen müssen. Diese Versicherungen bieten Versicherungsschutz bei Unfall, Krankheit oder bei vorzeitiger Heimreise aus zwingenden Gründen (z.B. Todesfall in der Familie) an. Nicht versichert sind auch hier Kursabbrüche aus privaten Gründen, bei bereits bestehenden Krankheiten, etc. Die Versicherungsleistungen sind je nach Versicherungsgesellschaft und Versicherungsart sehr unterschiedlich. Bestimmte Reisezwischenfallversicherungen übernehmen auch Gesundheitskosten für den Fall von Krankheit und Unfall. In Anbetracht der recht hohen Gesundheitskosten im Ausland kann dies eine sinnvolle Deckung sein, falls Sie nicht ausreichend durch Ihre Krankenversicherung abgesichert sind. Am besten überprüfen Sie, ob eine Ihrer bestehenden Versicherungen eine Annullations- oder eine Reisezwischenfallversicherung bereits einschliesst. Für die Versicherungsleistungen sind alleine die Bestimmungen in den Versicherungspolicen massgebend. Unsere Hinweise zu diesem Thema dienen nur als allgemeine Orientierungshilfe. Zum Abschluss wollen wir noch einmal ausdrücklich darauf hinweisen, dass keine Versicherung Leistungen erbringt, wenn Sie Ihren Sprachkurs aus Heimweh, Liebeskummer oder persönlichen Gründen aller Art abbrechen. In einem solchen Fall hat der Kursteilnehmer die Kursgebühren und Unterkunfts- und Reisekosten selber zu tragen. Eine Annullationsversicherung ist empfehlenswert. Diese soll das Risiko einer Kursabsage vor Reiseantritt abdecken. Muss der Kursteilnehmer die Reise aus Gründen absagen, welche unabhängig von seinem Willen sind (z.B. Krankheit, Unfall, Todesfall), so übernimmt diese Versicherung die Bezahlung der Reise, Kursgebühren und allenfalls der Unterkunftskosten im Rahmen der in der Police umschriebenen Deckung. Kontrollieren Sie, ob nicht bereits eine Versicherung vorhanden ist. Vielfach haben Sie oder Ihre Eltern eine Jahresversicherung, so dass sie nicht noch extra eine Versicherung für Ihren Sprachkurs abschliessen möchten. Sollten Sie nicht versichert sein, so können wir Ihnen günstig eine Versicherung der Mobiliar vermitteln.


Autoversicherung
 Sollten Sie für den Sprachaufenthalt (Europa) Ihr Motorfahrzeug mitnehmen, empfehlen wir Ihnen Folgendes:

  • Gesetzlich sind Sie ausreichend haftpflichtversichert. Denken Sie aber auch an die Kasko-, Insassen- und Rechtsschutzversicherungsdeckung (evtl. auch Schutzbrief)
  • Generell empfehlen wir Ihnen, eine grüne Karte mitzunehmen (grüne Karte = Ausweis über genügend Haftpflichtversicherungsschutz).
  • Mitnahme eines europäischen Unfallprotokolls

Damit Ihr Auslandaufenthalt von negativen Überraschungen möglichst verschont bleibt, empfehlen wir Ihnen die Überprüfung Ihrer Versicherungsverhältnisse vor Ihrer Abreise. Für Überseedestinationen: Internationaler Führerschein (bei MFK erhältlich) und Übersetzung des Fahrausweises (bei ACS und TCS erhältlich) nicht vergessen.


Nach Ihrem Sprachkurs erhalten Sie einen
Fragbogen. Bitte werfen Sie diesen nicht weg, sondern nehmen Sie sich doch einige Minuten Zeit, unseren Fragebogen auszufüllen und an uns zu retournieren. Mit Ihren Erfahrungen, Ihrer Meinung, Ihrem Lob und Ihrer Kritik sowie Ihren Anregungen helfen Sie uns bei der ständigen Qualitätsüberwachung der von uns vermittelten Schulen. Selbstverständlich versuchen wir, mittels regelmässiger Kontroll- und Informationsbesuche über alle wesentlichen Vorkommnisse an den Schulen informiert zu sein. Trotzdem können solche Schulinspektionen die Erfahrungen der Kursteilnehmer nicht ersetzen. Ihr ausgefüllter Fragebogen wird bei uns nicht einfach abgelegt, sondern sorgfältig ausgewertet und – zusammen mit andern Fragebogen – als wichtige und hilfreiche Bewertungsgrundlage bei der Qualitätsüberwachung der von uns vermittelten Schulen berücksichtigt.